Berichte Saison 2015-2016


Einsiedler Anzeiger, 1.4.2016

Zwei Athleten auf internationalem Niveau

Biathlon/Langlauf: Amy Baserga und Niklas Hartweg sind die Aushängeschilder des Skiclubs Einsiedeln

Die beiden Sportler zeigten an den OPA-Spielen mit vordersten Platzierungen, dass sie nicht nur national zur absoluten Spitze zählen, sondern sich auch nicht vor der internationalen Konkurrenz zu verstecken brauchen.

Für Amy Baserga (Jahrgang 2000) muss man die vergangene Saison wohl als Traumsaison bezeichnen. Sie startete wie auch Niklas Hartweg ihr erstes volles Jahr in der Jugendkategorie, ab der man mit Kleinkalibergewehren schiesst und diese auch auf der Strecke auf dem Rücken schleppen muss. Sie hat sich im Vergleich zum Vorjahr läuferisch nochmals erheblich gesteigert und gehört klar zu den schnellsten Langläuferinnen des Jahrgangs in der Schweiz. Dies wurde auch durch ihren U16-Schweizermeistertitel im Langlauf belegt, den sie im Februar auf dem Bachtel gewinnen konnte. Dass Amy auch mit dem Gewehr umgehen kann, zeigte sie ebenfalls in einigen Biathlonrennen, bei denen sie sehr gute Schiessergebnisse erzielen konnte.

Somit konnte sie auch auf europäischer Ebene im Biathlon-Alpencup mit zwei Siegen und einem zweiten Platz beim Final im slowenischen Pokljuka überzeugen und dort sogar noch den zweiten Gesamtrang erzielen, obwohl sie nicht alle Alpencuprennen lief und ihr wertvolle Punkte fehlten.

Den Schwerpunkt legte Amy mit der Teilnahme an der Helvetia Nordic Trophy zunächst auf den Langlauf. Gemeinsam mit Niklas Hartweg (ebenfalls Jahrgang 2000) wurde sie von Swiss-Ski für die OPA-Spiele im bayerischen Wald selektioniert. Die OPA-Spiele sind der einzige internationale Vergleich für die U16-Kategorien. Hier zeigten Amy und Niklas mit vordersten Platzierungen, dass sie nicht nur national zu absoluten Spitze zählen, sondern sich auch nicht vor der internationalen Konkurrenz zu verstecken brauchen. Der Schweizer Nachwuchs gewann auch die Staffeln souverän. So entwickelte sich dieser Vergleich als internes Schweizer Duell mit einem Sieg von Schweiz 1 über Schweiz 2. Ein tolles Ergebnis für die beiden Nachwuchstalente des SCE.

Nur wurde Amy in Realp gar noch mit dem Biathlon-Jugend-Schweizermeistertitel belohnt. Als jüngster Jahrgang 2000 konnte sie sich am letzten Sonntag im Massenstart gegen alle Jahrgänge bis und mit 1997 durchsetzen. Am Vortag im Sprint wurde sie noch von der Überraschungssiegerin Lea Meier aus Davos, die gar noch ein Jahr jünger als Amy ist, auf den zweiten Platz verwiesen. Da sie die Rennen auf der Lenzerheide wegen parallel stattfindender Langlaufrennen ausfallen liess, landete sie in der Saisongesamtwertung auf Rang 4 – sonst wäre hier sicherlich ebenfalls ein Podestplatz für Amy herausgesprungen.


 Swiss Ski Homepage 

Amy Baserga mit Doppelsieg im Alpencup in Pokljuka Slowenien

Die Schweizer Nachwuchsbiathleten kämpften im Saisonfinale des IBU Junior-Cups und Alpencups um die letzten internationalen Erfolge der Saison. Nach ihren sehr guten Ergebnissen im Einzel blieben die beiden Junioren an den Europameisterschaften in Sprint und Verfolgung ohne grossen Erfolg. Dafür konnten einige Athletinnen und Athleten im Alpencup überzeugen, allen voran Amy Baserga, die in der Kategorie Jugen 1 weiblich sowohl den Sprint als auch die Verfolgung für sich entscheiden konnte.

Für Amy Baserga hätten die Tage in Pokljuka kaum besser laufen können. Die 15-jährige konnte sich in allen drei Wettkämpfen unter den Top 3 platzieren, beim Sprint und der Verfolgung was sie Schwyzerin in der Jugend 1 weiblich nicht zu schlagen. Auch Niklas Hartweg bestätigte mit zwei dritten Plätzen erneut, dass er in seiner Kategorie (Jugend 1 männlich) zu den besten Biathleten im Alpenraum gehört.


 Einsiedler Anzeiger 11.03.16

Gold und Silber für den SCE

OPA-Spiele im deutschen Arber mit starken Langläufern des Skiclubs Einsiedeln

Bereits im Vorfeld der OPA-Spiele wurde deutlich, wie stark Amy Baserga und Niklas Hartweg vom Skiclub Einsiedeln im Schweizer Nachwuchslanglauf vertreten sind. Nach den jüngsten nationalen Erfolgen nicht nur bei der U16-SM am Bachtel war es nur eine logische Folge, dass von Swiss Ski für die Spiele selektioniert wurden. Die OPA-Spiele sind der wichtigste internationale Vergleich der Nachwuchslangläufer. Sie wurden im Bayerischen Wald am Arber gemeinsam mit Continental Cup im Rahmen des Intercontinental Cups durchgeführt.

Für die Schweiz durften Amy Baserga, Anja Weber, Niklas Hartweg und Nici Wigger vom ZSV (Zürcher Skiverband) an den Start gehen. Sie sollten zeigen, dass sie nicht nur national Spitze sind, sondern auch international ganz vorne mitlaufen können.

Samstag

Der Einzellauf am Samstag wurde in diesem Jahr in der klassischen Technik durchgeführt, wobei die Mädchen 2 Runden a 2.5km und die Knaben 3 Runden a 2.5km auf der anspruchsvollen Strecke rund um das Hohenzollern Biathlonstadion absolvieren mussten. Bei den Mädchen entwickelte sich ein spannender Kampf an der Spitze, das Feld lag sehr eng beieinander. Nach der ersten Runde lag Anja Weber vom Skiclub am Bachtel als schnellste Schweizerin noch auf Rang 4, legte dann jedoch noch eine fulminante zweite Runde hin und gewann am Schluss mit 1.5 Sekunden Vorsprung vor der Französin Claudie Fournier. Nur 11 Sekunden dahinter kam die zweite Langläuferin vom ZSV Amy Baserga als zweitschnellste Schweizerin auf Rang 4 und verpasste somit das Podest nur knapp.

Bei den Knaben mischten die beiden Athleten vom ZSV Nici Wigger und Niklas Hartweg ebenfalls ganz vorne mit. Niklas Hartweg lief die schnellste erste Runde der Schweizer mit nur 5 Sekunden auf den späteren Sieger Corentin Haon aus Frankreich, dicht gefolgt jedoch bereits zu diesem Zeitpunkt von Nici Wigger. Niklas musste dann seinem schnellen Anfangstempo Tribut zollen und verlor in den darauffolgenden Runden knapp 35 Sekunden und rettete sich schliesslich auf einem tollen siebten Platz ins Ziel. Nici dagegen kam immer besser in Fahrt und konnte sich auf den Folgerunden noch steigern und lief damit am Ende sogar auf den zweiten Platz nach vorne – und dies obwohl er noch wie auch Anja Weber zum jüngeren Jahrgang gehört – ein tolles Ergebnis der jungen Bachtler von äned am See!

Sonntag

Ihre Dominanz konnten die Schweizer Nachwuchsathleten dann am folgenden Tag nochmals bei den Staffelrennen eindrücklich unter Beweis stellen. Alle vier Athleten des ZSV waren in den ersten beiden Mannschaften der Schweiz aufgeboten und sie boten einen wahren Krimi. Der Krimi spielte sich aber nicht im Zweikampf mit den 17 weiteren Staffeln  ab sondern war ein rein Schweiz-internes Duell zwischen Schweiz 1 und Schweiz 2 an der Spitze. Die beiden Mannschaften arbeiteten an der Spitze hervorragend zusammen und so konnte am Ende nach 4 x 3.3km das Schweizer Team einen überragenden Doppelsieg feiern, wobei das Team Schweiz 1 mit Amy Baserga, Anja Lozza (Zuoz), Yannick Pauchard (Zuoz) und Avelino Näpflin (Beckenried Klewenalp  ganz knapp vor Team Schweiz 2 mit Anja Weber (Bachtel), Flavia Lindegger (Davos) Niklas Hartweg, Nici Wigger (Bachtel) im Ziel die Nase vorne behielt.


Rang 1 und 2 am Swiss Cup in Flühli vom 20.-21.2.2016


Einsiedler Anzeiger 19.02.16

Amy Baserga belegte den dritten Rang an den Deutschen Meisterschaften in Ruhpolding (D)

Die Athletin des Skiclubs Einsiedeln belegte am Samstag den dritten und am Sonntag den siebten Platz und konnte damit mehr als zufrieden sein.

Letzte Woche bekam Amy Baserga, SC Einsiedeln, von ihrem deutschen Schiesstrainer Manfred Geyer, ehemaliger sehr erfolgreicher Biathlet, die Einladung, bei den deutschen Meisterschaften in Ruhpolding (D) teilzunehmen. Das liess sich Amy natürlich nicht zwei Mal sagen und reiste am vorletzten Donnerstag mit ihrer Mutter nach Ruhpolding (D). Am Freitagmorgen traf sie fünf weitere Trainingskolleginnen, die ebenfalls vom Stützpunkt Ost in Lantsch angereist waren, um gemeinsam mit Manfred Geyer in der Chiemgau-Arena, wo schon viele Weltcupwettkämpfe durchgeführt worden sind, das Wettkampftraining zu absolvieren.

Auf dem Gelände war schon regen Betrieb. Viele Athleten begaben sich zum Schiessgelände und durften bis 13 Uhr trainieren. Am Nachmittag hatten sie Zeit, Ruhpolding zu geniessen, etwas zu essen und sich gut zu erholen.

Die sechs Schweizer Athleten durften als Gäste bei den deutschen Meisterschaften teilnehmen. Die besten deutschen Athleten waren am Start - unter anderem Vanessa Hinz und Maren Hammerschmidt, die in zwei Wochen an der WM im norwegischen Oslo am Start sind.

Sprint am Samstag

Amy Baserga startete in der Kategorie Jugend 1. Die Disziplin am Samstag war ein Sprintrennen mit je einmal liegend und stehend schiessen. Sie machte nur 2 Schiessfehler. Da sie läuferisch zu den Besten gehört, durfte angenommen werden, dass es ein gutes Resultat werden könnte. Als sie nach 19:31:3 Minuten ins Ziel kam, leuchtete auf der grossen Anzeigetafel ihr Name mit Rang drei auf. Natürlich bereitete dieses Resultat eine riesige Freude und war ine weitere Bestätigung für ihre bisherige gut verlaufene Saison.

Am Samstagabend präparierten die Biathleten in den zugewiesenen Wachscontainer im Wettkampfgelände gemeinsam ihre Skier für den Wettkampf am Sonntag.

Massenstart am Sonntag

Am Sonntag stand der Massenstart auf dem Programm. Das heisst, jeder Athlet muss je zweimal liegend und stehend schiessen. Das Startfeld von Amy Baserga (39 Athleten) wurde in zwei ruppen aufgeteilt, damit es beim Schiessstand keine Probleme geben würde. Die Temperaturen wurden immer wärmer und dementsprechend die Rennposte immer weicher. Um die Mittagszeit wurde gestartet. Mit fünf Schiessfehlern konnte sie sehr zufrieden und glücklich als Siebte ins Ziel einlaufen. Bis zum dritten Platz fehlten ihr lediglich nur fünf Sekunden. 

Es war für Amy Baserga ein sehr interessantes und lehrreiches Wochenende. Sie konnte für die nächsten Wettkämpfe sicher sehr viel profitieren. Ihren nächsten Swisscup-Wettkampf bestreitet sie am Wochenende in Sörenberg (Samstag ein Einzel und am Sonntag Sprint).

            

  


Einsiedler Anzeiger 2.2.16

Goldmedaille für Amy Baserga

Langlauf: U16-Schweizermeisterschaften auf der Amslen bei Gibswil vom Samstag 30.1.16

Der SC Einsiedeln war nur mit der Biathletin Amy Baserga vertreten. Niklas Hartweg musste krankheitsbedingt forfait geben.

Wer hätte das gedacht: Amy Baserga, Einsiedeln, gewann den U16-Schweizermeistertitel bei den Langläufern ausgerechnet in der klassischen Technik. Kaum einer traute das der Biathletin zu. Aber gerade diese Langlauftechnik macht ihr ebenfalls sehr viel Spass. Auch letzte Woche wurde extra auf dem Schwedentritt und auf der Bolzberg-Nachtloipe an der Technik gearbeitet. Das Training auf dem weichen Schnee und auch das Spezialtraining am Freitag auf der Amslen in der weichen Spur kam den Athleten sicherlich entgegen. Die Skier wurden extra schon am Freitagabend grundpräpariert, was sicherlich auch zum Erfolg beitrug. So konnte der Grundklister gut aushärten und einen guten Untergrund bieten für den Klister bieten, welcher noch  am Renntag benötigt wurde.

Optimale Skier

Der Zürcher Skiverband (ZSV) hatte sehr optimale Skier am Renntag zur Verfügung. Was sich später auch in der Loipe sehen liess. Für jeden Athleten wurden mindestens 2 Skier optimal präpariert, damit auch in der Einlaufrist auf der Originalstrecke in Laufrichtung trainiert werden konnte. Das Feedback der Athleten gibt der Wachscrew nochmals die Möglichkeit, Aenderungen auf dem Rennski vorzunehmen, welcher auch noch mal getestet wurde.

Die warmen Temperaturen und das herrliche Wetter liessen das Gefühl aufkommen, man sei an einem Radquer, hätte man nicht das weisse Band gesehen, was doch einer Loipe glich. Gut 50 Helfer schaufelten Freitagnacht von überall her noch den weissen Schnee auf die Loipe, um ein Wegschmelzen am Renntag zu verhindern.

Titel für Amy Baserga

Um 10 Uhr gings los. Zuerst mit den U14 und anschliessend den U16. In der Kategorie von Amy Baserga standen 42 Athletinnen am Start. Im 20-Sekunden-Rhythmus starteten die Läuferinnen, um die Loipe möglichst schnell zu nutzen oder aber zu schonen, da das OK entschied, die Staffelläufe vom Sonntag auch noch am Samstag durchzuführen, da man am Sonntag sicherlich keine Loipe mehr antreffen würde. Amy Baserga ging als fünftletzte ins Rennen. Auf der ersten, 3.3 Kilometer langen Runde, geprägt von langen Flachstücken, kurvenreichen Aufstiegen sowie rasanten und langen Abfahrten, lag sie noch 5.3 Sekunden hinter Laura Bütlervon Nordic Engelberg zurück. Auf der etwas kürzeren zweiten Runde von 2.2 Kilometern, wo das Flachstück etwas kürzer ausfiel, drehte Amy Baserga wie gewohnt etwas auf und konnte so einen Vorsprung von 8.3 Sekunden auf die zweite Anja Weber vom SC am Bachtel und 17.5 Sekunden auf die drittplatzierte Laura Bütler herauslaufen.

Kaum im Ziel, konnte sie es fast nicht fassen, als der Speaker sie als Siegerin ausrief. Bundesrat Ueli Maurer, der ebenfalls lautstark die Athleten anfeuerte, liess es sich nicht nehmen, und übererreichte bei der Flowerzeremonie höchstpersönlich die Blumen sowie auch am Abend im Restaurant Blume in Fischenthal die Medaillen und Pokale. Er machte den jungen Athleten Mut, weiterhin hart an sich zu arbeiten und den Weg bis ganz nach oben zu verfolgen. 

Vierte in der Staffel

Die Staffeln starteten um 16 Uhr. Die Loipe war schon arg ramponiert. An vielen Stellen war es doch etwas braun, der aufbrausende Wind machte es nur noch schwieriger. Zur Damen-Staffel mit der Beteiligung Amy Baserga zählten noch die beiden Biathletinnen Anja Weber und Selina Stalder. So eine Doppelbelastung war für alle sehr streng. So lag nach dem ersten Wechsel noch der zweite Rang drin. Beim zweiten Wechsel vielen sie auf Rang 5 zurück, auf der Schlussrunde konnte Amy Baserga noch auf den vierten Rang laufen. Letztes Jahr wurden sie Fünfte. Als die Männer starteten, mussten schon die Lampen der Nachtloipe eingeschaltet werden.

Ein ganz grosses Dankeschön an das OK vom SC am Bachtel welche keine Mühen gescheut haben um bei diesen Bedingungen doch noch ein super reguläres Rennen durchzuführen.  

Anja Weber SC am Bachtel, Amy Baserga, Laura Bütler Nordic Engelberg


16.-17.01.16

Doppelsieg am Swisscup in Notschrei (D)

Bericht folgt

   


10.01.16

2. Rang an der HNT in La Lécherette 

Bericht folgt


   

Mein Saisonstart könnte nicht besser sein. 5 Wettkämpfe und gleich 4 Podestplätze. So kann es in meinen Augen weiter gehen.... 

Natürlich möchte ich mich ganz herzlich bei allen Gönnern und Sponsoren die mich tatkräftig unterstützen bedanken. 

Von Herzen wünsche ich Euch ganz schöne und erholsame Festtage und ein glückliches, friedvolles neues Jahr. 



Davos 20.12.2015

2. Rang an der Langlauf Nordic Trophy in Davos

Mein erstes Langlaufrennen der Saison in Davos. Geplant war eigentlich Klosters. Da aber dort kein Schnee lag wurde das Rennen nach Davos verlegt. Es war so cool. Wir wohnten so in unserem eigenen Lagerhaus in Davos und für die Streckenbesichtigung am Samstag konnten wir zu Fuss hinlaufen. Die Strecke ist mir ebenfalls sehr gut bekannt von all den vielen Trainings vor Ort. Leider werden neuerdings für die Nordic Trophy Hindernisse und Tore eingebaut die es zu umfahren gilt. Das mag ich nicht so sehr. 5 Wachser waren für unsere 24 Paar Ski’s besorgt (24 Athleten am Start vom ZSV). Der Kunstschnee verlangt ganz feine Skibeläge und abriebfeste Wachse. 5.5Km lang war unsere Strecke. 2 Grosse Runden und eine kleine. Also musste ich 2 Mal die Abfahrt mit diesen Slalom Toren fahren. Ich hatte wirklich Glück einige meiner Kolleginnen stürzten oder blieben an den Toren hängen. Mit einer Laufzeit von 17:16Min erreichte ich den 2. Rang bei den Mädchen Jahrgang 2000.

     


  Obertilliach 12./13.12.15 

Erster Einsatz im Alpencup in Obertilliach (AUT) und gleich ein Podestplatz

Mein erster Einsatz im Alpencup stand nämlich am kommenden Wochenende auf dem Programm und so wollten wir nochmals sicher gehen welche Skies nun wirklich gut sind. Am 11.12. fuhren wir zusammen mit ein paar Athleten vom  SC am Bachtel nach Obertilliach (A). Mein Papi und Doris Stalder fuhren abwechslungsweise den Bus auf der 5.5 stündigen Fahrt via Innsbruck, Brenner, Brixen, Toblach bis nach Obertilliach. Pünktlich zum Nachtessen trafen wir im Hotel ein. Am Freitag konnten wir im Stadion und auf der imposanten Strecke trainieren und uns auf der Anlage einschiessen. Mehr als 400 Athleten waren gemeldet was einem Bienenhaus glich. Wir mussten uns an feste Schiesszeiten halten ansonsten wäre ein geordnetes Training nicht möglich gewesen. Es machte so viel Spass. Beim offenen Training auf Metallscheiben können auf allen 30 Ständen sämtliche Athleten ihre Schüsse abgeben und werden von ihren Trainern mit dem Fernglas beobachtet. Sie geben uns die justier Angaben durch bis alles passt. Am Abend machte Papi meine Ski‘s für den morgigen Start parat und ich genoss die Zeit mit meinen Kolleginnen im Hotel. Am Abend machte Papi meine Ski‘s für den morgigen Start parat und ich genoss die Zeit mit meinen Kolleginnen im Hotel.

Der Sonntag war ein sonniger Tag aber sehr kalt. Und die Biathlonanlage lag den ganzen Tag im Schatten. Die Schneetemperatur kurz vor meinem Start betrug immer noch minus 10Grad. Mehr als 207 Damen waren gemeldet. Ich als eine der jüngsten und zugleich Newcomer im Feld erhielt eine der letzten Nummern die 183. Ich war doch sehr nervös aber ich wusste die Strecke liegt mir. Die Strecke beinhaltet alles, lange Aufstiege, schnelle Abfahrten, enge Kurven und schöne Gleiterstrecken. Ich hatte super Ski’s an den Füssen und mit einem Fehler Liegend und zwei Fehler im Stehend Anschlag war ich so motiviert und erfreut alles zu geben. Die Schweizer Jungs die schon vor uns gestartet waren puschten uns die Steigung hoch. Von allen Nationen waren Fans und Athleten an der Strecke die uns anfeuerten. Unsere Trainer gaben uns auf der Strecke die Zeiten durch uns so wussten wir immer ungefähr wo wir standen. Im Ziel konnte ich es kaum fassen als der Speaker meldete ich sei 2. Es lieb so und so konnte ich völlig überraschend als 2. Aufs Podest. Vor mir eine Slowenin und als dritte eine Oesterreicherin.

Am Sonntag stand nochmals ein Sprint auf dem Programm. Mir lief es wieder ganz gut beim ersten Liegend Schiessen 1 Fehler. Beim Stehend unterliefen mir leider 4 Fehler und so konnte ich nicht mehr ganz meine Leistungen vom Samstag abrufen und belegte somit den immer noch sehr guten 11. Rang. Für mich ein sehr glücklicher Einstieg im Alpencup.

  

      

     


Einsiedler Anzeiger 4.12.15

Baserga und Hartweg top 

Im Sprint vom Samstag 28.11.15 belegten Amy Baserga und Niklas Hartweg je den zweiten Platz, im Sprint vom Sonntag 29.11.15 konnten beide sogar gewinnen.

Der Saisonstart konnte für den SCE nicht besser beginnen. Beide Athleten starten neu ab diesem Jahr mit ihrem eigenen Kleinkaliber Gewehr in der Kategorie Jugend 1. Ihr langersehnter Traum, bei den Grossen zu starten, ging endlich in Erfüllung. Beide zeigten schon im Herbst beim Swiss-Ski-Testweekend, dass sie sich im Feld der Grossen nicht zu verstecken brauchen. Die Biathlon-Trainings in Oberhof (De) und im Biathlonstützpunkt Ost in Lantsch, wo beide seit Anfang Sommer auch dazu gehören, die vielen Rollski- und Ausdauertrainings mit dem ZSV und nicht zuletzt die Schneetrainings in Oberhof, Davos und Lantsch seit Anfang November trugen sicherlich positiv dazu bei, dass die Form stimmt.

Samstag

Das Rennen am Samstag fand unter perfekten Bedingungen statt – sehr gut präparierte Loipe bei minus 6 Grad Celsius und kaum Wind. Die Anlage selbst in Realp ist beiden gut bekannt, die harte und strenge Streckenführung kommt ihnen zugute. Amy Baserga musste 3 Mal 2 Kilometer absolvieren. Mit zwei Fehlern im Liegendanschlag und Null im Stehendanschlag verlor sie nur acht Sekunden auf die Siegerin. Die Dritte Aline König, langjährige harte Konkurrentin von Amy Baserga, verlor bereits über zwei Minuten auf die Spitze.

Niklas Hartweg musste 3 Mal 2,5 Kilometer laufen. Ihm unterliegen drei Fehler im Liegendanschlag und einer beim Stehendanschlag. Er verlor lediglich 56 Sekunden auf Sieger Sascha Prenteler aus Kandersteg. Im ersten Rennen der Saison rangierten sich nicht weniger als 78 Biathleten.

Sonntag

Über Nacht fiel noch ein wenig Neuschnee, was der Loipe ebenfalls nochmals gut tat. Das Anschiessen verlief bei allen seht gut, da praktisch kaum Wind herrschte. Amy Baserga startete mit der Nummer 5. Drei Athleten vor ihr gaben leider Forfait. So hatte sie nur noch ein Zugpferd vor ihr. Voll motiviert vom Vortag nahm sie das Rennen in Angriff. Mit nur je einem Schiessfehler im Liegend- und Stehendanschlag liess sie der Konkurrenz keine Chance und siegte mit einem Vorsprung von über zwei Minuten.

Anschliessend startete Niklas Hartweg. Mit je zwei Schiessfehlern im Liegend- und Stehendanschlag reichte es ihm dennoch, als Sieger ins Ziel zu laufen. Ihr nächster Einsatz ist in zwei Wochen beim Alpencup in Obertilliach.  

      Elena Häfliger           Amy Baserga   Selina Stalder
     SC Schwendi Langis  SC Einsiedeln   SC Am Bachtel
   
  
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24.11.2015
Tele Plus beim Training 
Beim letzten Schiesstraining vom Skiclub am Bachtel kam das Tele Plus zu uns. Wir mussten div. Interviews geben und sie filmten uns wie wir trainierten. Die Reportage wird ca. Mitte Dezember im Fernsehen zu sehen sein. 
           

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 Super 10-Kampf 6. November 2015

Mit meinem Mami durfte ich beim Super 10-Kampf als Volunteer arbeiten. Zuerst mussten wir die Bäng Bängs und Programmhefte auf die Stühle legen und später verkauften wir bis 19.30 Lösli. Danach durften wir die mega coole Show anschauen. Die Stimmung war der Hammer und es hat mega viel Spass gemacht. Bei der Autogrammstunde mussten wir die Absperrung organisieren. Um 23 Uhr hatten wir Dienstschluss. 

         


 Bericht aus dem Einsiedler Anzeiger 18.09.2015

Biathletin Amy Baserga überzeugte

Langlauf/Biathlon: Nordic Weekend in Andermatt mit drei SCE-Athleten

Amy Baserga vom SCE überzeugte in Andermatt: Sieg im Prolog sowie je Zweite der Biathlonserie (20 Schuss auf Zeit), im Biathlonwettkampf und beim Berglauf auf die Göscheneralp.

Das Nordic Weekend ist zum grössten Sommerevent der Langlauf- und Biathlonszene in der Schweiz angewachsen. Der Zürcher Skiverband (ZSV) reiste mit 15 Langläufern und Biathleten ans Nordic Test Weekend nach Andermatt/Realp. Vom SC Einsiedeln mit dabei waren Amy Baserga, Julia und Niklas Hartweg. Unterstützt von drei Betreuern machten sich die Athleten schon am Freitagnachmittag bereit zum Rollski-Skating-Prolog auf der Rollskibahn in Realp. 3,3 Kilomater galt es als Sprint im 15-Sekunden-Startthythmus zu absolvieren. Alle waren mit den gleichen Rollskiern und den gleichen Rollen am Start. Mit der Nummer 1 eröffnete Dario Cologna das Rennen. Gefolgt vom besten Biathleten Benjamin Weger mit der Nummer 2. Amy Baserga mit der Nummer 180 startend konnte gleich den ersten Glanzpunkt setzen und den Prolog in der Kategorie Biathlon Nachwuchs (1996 bis 2000) für sich entscheiden. Niklas Hartweg lief auf den zwölften Rang. Nach einer kurzen Pause erfolgte für die Biathleten das Präzisionsschiessen auf Karton-Ringscheiben.

Am Samstag stand für die Biathleten eine Biathlonserie und ein Biathlonwettkampf auf dem Programm, während die Langläufer einen klassischen Massenstart zu absolvieren hatten. Auch hier konnte Amy Baserga als Zweite alle überraschen und schoss mit nur drei Fehlern ihr bestes Wettkampfresultat. Niklas Hartweg belegte den siebten Rang. Julia Hartweg schoss sich mit fünf Fehlern auf den fünften Rang.

Nach einer kurzen Pause und etwas Stärkung gings an den Start des Biathlonwettkampfes. Ein Sprint von 7,5 Kilometern, einmal liegend, einmal stehend mit 3 Skatingeinlagen von je 2,5 Kilometern. Auch hier überzeugte Amy Baserga mit einer tollen Leistung und belegte wieder den zweiten Platz hinter der vier Jahre älteren Anna Knaus. Niklas Hartweg unterliefen drei Fehler (Neunter).

Am Sonntag galt es, sich nochmals voll zu konzentrieren. Aufgrund der tollen Ergebnisse erhielt Amy Baserga bei der Startnummernausgabe am Abend zuvor die Nummer 1. Entsprechend nervös, aber überglücklich reihte sie sich vorne in der ersten Reihe neben Lena Häcki, Biathlon Elite, Seraina Bohner, Elite Langlauf , und Lydia Hiernickel, Nachwuchs Langlauf, ein. Bei leichtem Regen sprinteten sie los. Die Frauen hatten 4,5 und die Männer 6,5 Kilometer zu absolvieren. Mit der zweitbesten Laufzeit von 33.02 Minuten musste sie sich lediglich um eine Sekunde von Flavia Barmettler geschlagen geben. Niklas Hartweg beendete den Berglauf mit einer Zeit von 39.18 Minuten als Achter.

Somit gewann Amy Baserga das Testweekend vor Flavia Barmettler und ihrer Verbandskollegin Selina Stalder. Niklas Hartweg belegte den sehr guten siebten Schlussrang.

 Flavia Barmettler Amy Baserga Selina Stalder 

Prolog 3.3km skating  

 

  

 Berglauf 4.5km Göscheneralp mit dem berüchtigten Schlussanstieg zur Staumauer