Berichte der Saison 2016 - 2017

 

 


 Interview mit Biathlon-Inside.de

Ein 16-jähriges Mädchen aus der Schweiz träumt von Olympia
Einsiedeln im Schweizer Kanton Schwyz, ist nicht nur der meistbesuchte Wallfahrtsort der
Schweiz, sondern auch Heimat eines 16-jährigen Mädchens, dass von der großen Biathlon
Karriere träumt. Amy Baserga ist sicherlich eines der größten Biathlon Talente in der
Schweiz. Die 1,77m große Amy möchte einmal in den Fußstapfen von Lena Häcki und den
Gasparin Sisters treten.
In der Schweiz wird man ja praktisch mit den Skiern an den Füßen geboren. Noch steht der
Alpine Skisport an erster Stelle. Aber in den letzten Jahren nahm die Popularität für den
Biathlon Sport immer mehr zu. In Lenzerheide im Kanton Graubünden entstand eines der
modernsten Biathlon Zentren unter der Leitung von Michael Greis.
Von Kindesbeinen an stand auch Amy Baserga auf Ski. Mit sieben Jahren bestritt sie ihren
ersten Wettkampf im Langlauf. Und bereits seit fast zehn Jahren betreibt die Schülerin
Biathlon. Die Inspiration zu diesem Sport kam von ihrem Bruder und den Nachbarn, die
ebenfalls im Biathlon aktiv sind. Amy, die gerne backt und Pizza isst, trainiert zurzeit in der
Talentklasse MPS Schwyz. Dort trainiert sie 10-15 Stunden die Woche. Einmal pro Woche
fährt sie zum Schießtraining. Dort sogar manchmal unter den strengen Augen von Michael
Greis, von dem Amy sagt, dass er ein Super Trainer sei dazu aber immer locker und mit guten
Sprüchen. Zusätzlich wird auch in der Skihalle in Oberhof des Öfteren trainiert.
Ein großer Schritt in Amys Karriere kann die Aufnahme in der UNITED School of Sports in
Zürich bedeuten. Die UNITED School of Sports bietet jungen Sporttalenten die Möglichkeit
eine berufliche Grundbildung zu absolvieren, die Sport und Ausbildung in idealer Form
kombiniert. Dank einem innovativen Ausbildungskonzept können die Sporttalente einen
qualifizierten Abschluss erwerben und parallel ihre Sportkarriere weiter ausbauen.
Bekannte Athleten, die diese Schule durchliefen waren z.B. Diego Benaglio, Torhüter der
Schweizer Fußball Nationalmannschaft oder Josip Drmic, aktuell bei Borussia
Mönchengladbach am Ball.
Die Stärke von Amy ist ganz klar das Laufen. Hier konnte sie in ihrer Altersklasse sogar
schon den Titel „Schweizer Meisterin“ feiern. Das Schießen soll nach und nach verbessert
werden. Dann könnte auch ihr großer Wunsch in Erfüllung gehen. Einmal bei den
Olympischen Spielen starten wie ihre Vorbilder Gabriela Koukalova und Darya Domratcheva.
Ihre ersten Sporen auf Internationaler Basis verdiente sich Amy Baserga bei den
Jugend/Junior Weltmeisterschaften, die Ende Februar in Brezno stattfanden. In der 3x6km
Staffel führte Amy ihre Staffel als Startläuferin auf einen sehr guten dritten Platz. Am Ende
platzierte sich die Staffel auf Rang sieben. Im Einzel und im Sprint sprang jeweils der 23.
Platz heraus. Hier spielte aber auch der Wind eine nicht unerhebliche Rolle. Bei einem
Starterfeld von über 90 Athleten war das sicherlich ein sehr guter Einstand auf internationaler
Bühne.
Am letzten Wochenende gewann Amy beim Alpencup die Wertungsklasse Jugend I vor Anna
Gandler(AUT) und Seraina König aus der Schweiz.
Viel Zeit für private Dinge bleibt da nicht. Diese verbringt Amy mit ihrem Freund Sebastian
Stalder. Dieser ist selbst Biathlet und gewann wie Amy im Alpencup die Wertungsklasse
Jugend II. Und so ergeben sich einige gemeinsame Reisen zu Wettkämpfen. Für Amy sehr
wichtig, dass sie einfach mal eine Schulter zum anlehnen hat. Und wie das eben bei einem 16-
jährigen Teenager ist, zählen natürlich auch Shoppen und Treffen mit Freunden zu den
Freizeitaktivitäten.
Wenn man Amy nach ihren Zielen für die kommende Saison fragt, nennt sie die erneute
Teilnahme an den Jugend/Junioren Weltmeisterschaften in Otepää/Estland im Februar 2018.
Bei ihrem Talent und ihrem Fleiß ist dieses Ziel sicherlich zu erreichen. (biathlon_inside)


Schweizermeisterschaften 25.-26.3.2017 in Ulrichen

In den Elitekategorien fandem am Wochenende in Ulrichen die Schweizermeisterschaften statt. Am Samstag wurde ein Sprintrennen und am Sonntag ein Massenstartrennen ausgetragen. Bei der Kategorie Jugend 1 feierte Amy Baserga einen verdienten Sieg. Trotz eines Sturzes überzeugte sie mit einer starken Vorstellung in der Loipe. Zusammen mit drei Schiessfehlern reichte dies mit einem komfortablen Vorsprung zum Schweizermeistertitel. Der Sieg in der Gesamtwertung mit der max. Punktzahl, stand für Amy schon länger fest. Beim Massenstartrennen am Sonntg startete Amy sehr gut und war nach kurzer Zeit schon weit vor ihren Konkurrentinnen. Leider verpasste sie die Abzweigung bei 1.5km und lief die 2km Strecke und musste das ganze Feld von hinten aufholen. Der Schnee war sehr weich und nass und somit extrem strenge Verhältnisse. Flavia und Anja schossen sehr gut und bis ganz nach vorne gelang es Amy nicht mehr. Schlussendlich reichte es ihr für den guten 3. Rang. 


Einsiedler Anzeiger 3.3.17  

(Armin Baserga, der Vater von Amy, verfasste einen Bericht über die Rennen seiner Tochter mit Jahrgang 20009 

IBU Youth & Junior World Championships Osrblie (SK) 20.-28.2.17

Die Anreise bis nach Brezno, welches etwa zwei Stunden weit weg von Bratislava in der Ostslovakei liegt, wurde auf zwei Tage verteilt. In Brezno fand die Eröffnungsfeier der Jugend-WM statt mit dem Einmarsch der 36 Nationen, gefolgt von einem schönen Feuerwerk. Die WM-Wettkämpfe selbst wurden in Osrblie, in einem kleinen Dorf ausserhalb, ausgetragen, wo auch das Biathlonstadion liegt.

Einzel

Die WM startete für die Damen mit dem harten Einzellauf über 10 Kilometer - mit vier Schiesseinlagen, je zwei Mal liegend und stehend und je eine Minute Zeitzuschlag pro Fehler. Amy Baserga startete sensationell in strömendem Regen auf der weichen und nassen Loipe. Mit 0 und 1 Fehler lief sie in der ersten Phase des Rennens in den Top Ten. Beim ersten Stehendschiessen mit einem und beim zweiten mit drei Fehlren reichte es leider nur noch für den 23. Rang bei 90 Rangierten.

Sprint

Am Freitagnachmittag beim Sprint über sechs Kilometer ging Amy Baserga mit der tiefen Nummer 3 ins Rennen. Wir ahnten Schlimmes. Ich dachte schon, das Rennen müsste abgebrochen werden, so unfair waren die Bedingungen. Es herrschte orkanartiger Föhnsturm. Meine sechs eigens mitgebrachten Schweizer Fähnli riss es fast aus der Loipe. Ich beobachtete, wie Amy in den Schiessstand lief. Es blies uns fast weg. Wir sahen wie sie leider drei Mal in die Strafrunde musste. Ihre Kollegin und Konkurrentin vom Alpencup, Anna Gandler (AUT), hatte mit der Nummer 7 beim Schiessen weniger Wind und mehr Glück und lief plötzlich vor Amy. Amy schenkte sich nichts auf der Loipe und versuchte, wieder aufzuholen. Ihr letztes Schiessen beendete sie mit einem Fehler, was ihr wieder den 23. Rang bei 92 klassierten einbrachte.

Verfolgung

Für die Verfolgung am Sonntag über 7,5 Kilometer schafften es nur noch Amy Baserga und Flavia Barmettler aus Schweizer Sicht unter die besten 60 vom Sprint, in der liegend, stehend, liegend, stehend geschossen wird und mit je einer Strafrunde pro Fehlschuss bestraft wird. Die Athleten starteten mit dem entsprechenden Rückstand. Amy startete als 23. und einem Rückstand von 2.40 Minuten in die Verfolgung. Der Wind war wieder das Thema, fast zum Verrücktwerden. Mit den Fehlern 2/1/2/2 war sie nicht zufrieden und war enttäuscht. Der Hinweis, dass sie immerhin die zehntbeste Laufzeit aller 60 Gestarteten lief, konnte sie noch nicht wirklich fröhlich stimmen, zu tief sass der Frust über den Wind.

Staffel

Die Zeit zwischen den Renntagen wurde rege genutzt zum Schiessen, locker Trainieren und sich auch zu regenerieren. Für die Staffel am Montag nahmen sich die Schweizerinnen einiges vor. Sie wollten unbedingt zeigen, was sie eigentlich imstande sind zu leisten. 23 Staffeln wurden gemeldet, die Schweiz mit der Nummer 19 fast zuhinterst im Feld von acht Reihen. Praktisch ein Ding der Unmöglichkeit, sich auf der Loipe nach vorne zu schieben. Neben der Loipe lag schon lange kein Schnee mehr.

Amy lief als Startläuferin und vollbrachte schier Unmögliches. Bei herrlichem Wetter und fairen Bedingungen kämpfte sie sich schon auf der Spur nach vorne, bevor sie zum ersten Schiessen kam. Als 16. kam sie in den Schiessstand. In der Staffel wird stehend, liegend geschossen mit je drei Nachladern, sofern man nicht trifft. Werden alle Nachlader verbraucht, gehts in die Strafrunde. Sie schoss einen Fehler, der Nachlader sass sogleich. Als Siebte verliess sie den Stand. Auf der Spur hinterliess sie einen sensationellen Eindruck. Als Sechste kam sie zum Stehendschiessen. Sie traf alle Scheiben. Auf der Spur kämpfte sie weiter sehr hart und übergab freudestrahlend und überglücklich als Dritte hinter Norwegen und Italien, aber noch vor Russland, an ihre Teamkollegin Flavia Barmettler. Amy feuerte ihre Kollegin an, wo auch immer sie die Loipe erreichte. Auch sie vermochte über sich hinauszuwachsen und brauchte ebenfalls nur einen Nachlader, was wiederum zu einer tollen Übergabe auf Anja Fischer führte. Sie verlor noch vier Ränge und brauchte vier Nachlader, was zum für alle überglücklichen siebten Rang reichte. Die drei waren so happy und überglücklich. Eine wirklich hervorrangede Staffelleistung, worauf alle mächtig stolz sein dürfen. Die Startnummern durften sie als Erinnerung behalten. 


  

 

Amy UNIOR WORLD CHAMPIONSHIPS 2 Amy UNIOR WORLD CHAMPIONSHIPS 1

  

Links: Amy Basega  Mitte: Flavia Barmettler  Rechts: Anja Fischer

 


Alpencup Oberwiesenthal (D) 7.-8.1.17

Die Vorbereitung für diese 2 Wettkämpfe verlief nicht ganz optimal. Beim Training in der Lenzerheide begann mein linkes Handgelenk an zu schmerzen. Musste somit ein bisschen pausieren, dann flog ich noch kurz vorher die Treppe runter und schlug hart mit dem Rücken auf der Treppenkante auf. Das Handgelenk schmerzte so fest, dass ich nicht wusste ob es gebrochen ist oder nicht. Aber ich kühlte es weiter und konnte es bewegen. Einen Tag vor der Abfahrt nach Oberwiesenthal nahm ich mein Gewehr aus dem Gewehrrucksack und sah, dass mein Lauf abgebrochen ist !! Ich rief sofort mein Kollege Sebastian Stalder an und fragte was man da machen kann. So fuhr mich Mami bei dickem Schneetreiben nach Wald und Sebastian klebte das Teil wieder zusammen und gab mir Mut, dass es todsicher festklebt und ich am Wochenende starten kann.

Einsiedler Anzeiger

 

Die Region rund um den Zürichsee darf stolz sein solch gute Biathleten in ihren Reihen zu wissen. Bestechen sie doch regelmässig mit guten Leistungen auch auf Internationalem Terrain. Nicht weniger als 9 Athleten vom ZSV bekamen die Starterlaubnis beim 2. Alpencup dieser Saison in Oberwiesenthal teilzunehmen. Zusammen mit Armin Baserga reisten sie in das entlegene tief verschneite Oberwiesenthal, ein Grenzort im Osten Deutschlands zur Tschechischen Grenze. Die Temperaturen am Freitag beim freien Training liessen eigentlich alles erstarren. Wer sich nicht bewegte frohr fest. Extrem hart für die Biathleten sich mit der Waffe auseinander zu setzen und diese dann auch richtig einzuschiessen, nur im Renndress bekleidet und mit sichtbarer Startnummer, wie es das Reglement vorsieht. Es galt ein absolutes Verbot mit der Waffe einen warmen Raum aufzusuchen. Armin kümmerte sich um die Skies, und der Stützpunkttrainer Michi Greis sowie Nationaltrainer Markus Segessenmann erledigten das Einschiessen.

Am Samstag im Sprint gewann der für den SC am Bachtel startende U20 Athlet Sebastian Stalder mit einer tollen Schiessleistung 0/1 und einem senationellen Lauf. Amy Baserga in der Kategorie U18 startend siegte ebenfalls mit 1/1 Schiessfehlern und lediglich 1.8 Sekunden Vorsprung auf die 2. Platzierte in einem Starterfeld von 69 Athletinnen. Niklas Hartweg schoss 2/2 und lief am Samstag knapp am Podest vorbei und belegte Rang vier. Am Sonntag beim darauffolgenden Sprint siegte Sebastian Stalder gleich nochmals, er dürfte somit für die Junioren WM selektioniert sein. Amy verlor ein wenig Zeit beim Liegend Schiessen mit einem durch Schneefall verstopften Diopter, welchen sie erst ein paar Mal ausblasen musste um wieder durchschauen zu können. Sie liess sich aber nicht aus der Ruhe bringen und legte danach ein sensationelles Schiessresultat hin. Leider reichte es dann knapp nicht mehr aufs Podest. Sie schmunzelte dennoch über den 5. Schlussrang. Lief sie doch mit einer Handgelenksstütze an ihrer starken linken Führungshand, weil sie sich diese bei einem Sturz verstauchte. Mental musste sie auch noch den unerklärlichen Bruch des Gewehrschaftes am Abend vor Abreise verkraften, welcher kurzfristig in einer Nacht und Nebel Aktion vom Teamkollegen geleimt werden musste. Niklas drehte ebenfalls nochmals auf und konnte am Sonntag mit nur 2 Schiessfehlern und dem dritten Rang auch noch aufs Podest stehen. Die beiden SCE ler gehören als jüngste zu den besten Jugend I Athleten im Alpenraum. Es ist zu hoffen, dass auch diese beiden mit an die Junioren WM reisen dürfen. Der ganze Tross reist diesen Donnerstag gleich wieder weiter nach Bormio zum dritten AC.  


 

Leonteq Biathlon Cup Prémanon 17.-18.12.16

Am Samstag beim Sprint standen bei meiner Kategorie 33 Athletinnen am Start. Viele Französinnen meldeten sich zum Swisscup an was natürlich zu einer tollen Stimmung beitrug. Mir gelang einen guten Start und schoss beim ersten Schiessen 0 Fehler. Mir taten meine Schienbeine immer mehr weh und ich stand nicht mehr so schön auf dem Ski. Beim stehend Schiessen machte ich nur einen Fehler und gewann schlussendlich diesen Wettkampf mit einem Vorsprung von 24.7 Sekunden. Mir taten aber meine Schienbeine so weh, dass ich nicht genau wusste ob ich am Sonntag bei der Verfolgung an den Start gehen sollte. Doch mit cremen, kühlen, massieren wurde es wieder ein bisschen besser und ich ging am Sonntag an den Start.

                     

 

Heute war die Verfolgung an der Reihe. Das heisst 2 x liegend und 2 x stehend schiessen und somit eine längere Distanz laufen. Nicht gerade optimal für meine schmerzenden Schienbeine. Ich startete super und kam auch als erste an den Schiessstand. Mit 2 Fehler begann ich mich auf die 2. Runde und auch beim 2. Schiessen klappte es nicht mit 0 Fehler sondern traf 1 Scheibe nicht. Meine Schienbeine taten mir immer mehr weh und ich konnte kaum noch richtig langlaufen. Ich arbeitete nur noch mit den Oberarmen und die Konkurentinnen kamen mir immer näher und näher. Leider überholte mich noch eine Französin und somit kam ich als 2. ins Ziel. Natürlich war ich mit diesem Resultat sehr zufrieden.

                                                        

 

Jetzt heisst es nach Hause gehen und meine Schienbeine pflegen. Physio, dehnen, kühlen, Elektrotherapy, etc. stehen auf dem Program bis es dann am 7.12. nach Oberwiesenthal wieder an den Start geht. 

 


 

Alpencup Lenzerheide 3.-4.12.16 

Nachdem der 1. Wettkampf dieser Saison wegen Schneemangels abgesagt wurde, konnte der Alpencup in der Lenzerheide durchgeführt werden. Ich war ziemlich nervös, denn man weiss ja nie ob man richtig trainiert hat oder wo genau die Konkurrenz steht. Bei schönstem Wetter und vor grossem Publikum startete ich mit der Nr. 49. Die Skiers liefen super und ich war topmotiviert. Leider schoss ich 3 Fehler beim liegend Schiessen und musste somit 3 Mal auf die Strafrunde. Ich lief stark und als ich dann 0 Fehler beim stehend Schiessen schoss, lief ich so schnell ich konnte. Auf dem Streckenrand erfuhr ich, dass ich auf Rang 1 lief. Als Beste kam ich dann ins Ziel vor Anna Gandler (AUT) und Seraine König (SUI).

        

Am Sonntag beim 2. Sprint lief es bei mir leider nicht mehr ganz so gut. Beim liegend Schiessen schoss ich gleich 5 Fehler, was mir weder beim Training noch bei einem Wettkampf jemals passierte. Die 5 Strafrunden warfen mich natürlich ein wenig nach hinten. Beim stehend Schiessen traf ich dann wieder und machten nur einen Fehler. Mit meiner Laufleistung war ich zufrieden und kam als 6. ins Ziel. 

  


Es freut mich sehr, dass ich in der UNITED school of sports in Zürich aufgenommen wurde und ab August 2017 meine Sportler KV Lehre beginnen kann. 


 

Nordic Days Andermatt/Realp 16.-18.9.16

Einsiedler Anzeiger 23.9.16

Amy Baserga Beste Nachwuchsbiathletin in der Kat U21 beim Swissski Nordic Weekend in Realp/Andermatt

Nachdem die Biathleten schon einmal im Juli auf ihr Leistungsniveau hin getestet wurden, trafen sie sich nun alle zusammen mit den Langläufern zum traditionellen Swiss Ski Testweekend in Realp vom 16.-18.9.2016. Amy hatte schon im Juli mit dem dritten Rang in der Kat. U21 auf sich aufmerksam gemacht und wollte natürlich wieder an ihre guten Leistungen anknüpfen. Seither haben alle Athleten hart an sich gearbeitet und alle waren gespannt wo nun ihre Formkurve lag.

Am Freitagnachmittag ging‘s schon los bei den Biathleten mit dem Prolog. Einem verkürzten Sprint von 3.3km und je 2 Schiesseinlagen, liegend und stehend mit je 3 Nachladern. Das heisst, in jeder Schiesseinlage hat der Athlet 3 Schuss zur Verfügung um sein Trefferbild zu verbessern bei entsprechenden Fehlschüssen. Während dem die Langläufer zu einem Skating Rennen antraten, kümmerten sich die 7 Biathleten vom ZSV um ihr Gewehr beim Einschiessen. Das windige und regnerische Wetter in Realp erleichterten dies natürlich nicht unbedingt.

Amy startete mit der Nummer 16 und hatte so immer einige Athleten vor sich um sich im Renngeschehen zu orientieren. Die nasse Rollskibahn hatte aber so ihre Tücken. Leider gab es einige Sturzopfer zu beklagen wobei auch Amy nicht ganz verschont blieb. Sie kam noch glimpflich davon und liess wenigstens keine Hautpartien auf der Strecke liegen. Die Auswirkungen aufs Schiessen waren aber enorm, so dass sie ein eher enttäuschendes Schiessresultat schoss. Trotz allen Nachladern blieben immer noch in beiden Schiesseinlagen 3 Scheiben stehen. Rang 8 am Schluss.

Am Samstag stand dann der normale Sprint auf dem Programm, für die Herren 9Km und für die Damen 7.5Km. Amy hatte grosses vor und die Körperspannung liess einiges erwarten. Explosiv startete sie auf der trockenen Strecke ins Rennen. Amy schoss Null Fehler beim Liegend und 2 im Stehend was Schlussendlich zum Sieg reichte. Somit war sie wieder im Rennen zum Gesamtsieg. Es galt sich nun zu regenerieren für den Sonntäglichen Berglauf.

Am Sonntag früh um 0700 waren alle praktisch munter beim Frühstück. Packen, einladen und nichts vergessen war die Devise. Der ganze Tross mit Skibussen verschob sich durch die Baustellen geplagte Schöllenen Schlucht Richtung Göscheneralp. Die Herren Laufstrecke betrug 6.5Km und die der Damen 4.5Km. Der Start ausserhalb Göschenen mit dem Ziel Staumauer Göscheneralp auf 1797m.ü.M. Wie gewohnt wird in 4 Startreihen zur Verfolgung gestartet. Um 09:30 starteten Elena Häfliger, Susi Meinen im Biathlon sowie Giuliana Werro und Seraina Boner im Langlauf aus der ersten Startreihe. Gefolgt von Amy Baserga mit 25 Sekunden Rückstand im Biathlon Nachwuchs. Nach gut einer halben Stunde tauchte die erste Athletin Seraina Boner  aus dem Nebel kurz unterhalb der Staumauer auf. Sie siegte mit 26:33. Wie gewohnt brauchen die Athleten  für die letzten Meter zum Teil gut eine Minute um sich auf allen vieren mit den Händen im Gras krallend ins Ziel zu retten. Amy Baserga lief mit 32:16 als erste Nachwuchsbiathletin in der Kat U21 ins Ziel, gefolgt von Annatina Bieri vom SSC Riehen und Elena Häfliger von Schwendi Langis und stand somit als Gesamtsiegerin fest.

        

 

          


 

Chilbischiessen Einsiedeln 15.8.16

Mit 67 von Total 70 Punkten gewann ich das diesjährige Chilbischiessen in Einsiedeln.

  


 

Sponsorenlauf Insel Ufnau vom 13.8.16

 Für das Bauunternehmen Butti lief ich in Pfäffikon SZ den Sponsorenlauf für die Insel Ufnau. In 45 Min. musste ich so viele Runden machen wie ich konnte. 

              


 

Trainingslager Seefeld 30.7.-2.8.16

Mit meinem Vater konnte ich ein super Training in Seefeld absolvieren. Am Sonntag durfte ich sogar neben der Deutschen Damen Nationalmannschaft trainieren und am Montag traf ich mein Vorbild Gabriela Sukalova aus Tschechien.