Login

 
 

 

Amy News:.04.12.2021

Morgen Sonntag um 12.35 darf Amy für das Team Switzerland als Startläuferin das Staffelrennen eröffnen.

Es wird live auf SRF zu sehen sein.   Hopp Schwiiz

 


Amy News:28.11.2021

 

 


 29.11.2021

Amy Baserga holt im Sprint die ersten Weltcup-Zähler

Amy Baserga gewinnt bei ihrem dritten Einsatz im Weltcup die ersten Zähler, welche für die Top 40 vergeben werden. Die Gasparin-Schwestern klassieren sich nicht in den Top 60.

Die 21-jährige Biathletin Amy Baserga aus Einsiedeln belegt im Sprint von Östersund den 34. Rang.Nach einem Fehler im Liegend-Anschlag war sie 1:38 Minuten langsamer als die fehlerfreie Siegerin Hanna Öberg aus Schweden. Amy Baserga sorgte für den einzigen Lichtblick der Schweizer Frauen zum Saisonauftakt. Lena Häcki und die drei Gasparin-Schwestern fielen mit zwei oder mehr Schiessfehlern und einer mässigen Laufleistung weit zurück. Selina Gasparin wird 68. Aita Gasparin 72. und Elisa Gasparin 76.

Amy Baserga ist dreifache Junioren-Weltmeisterin. Am Samstag hatte sie im Einzel die ersten 18 Schüsse ins Ziel gesetzt. Dann unterliefen ihr noch zwei Fehler, die sie vom 15. in den 49. Rang zurückfallen liessen. Die Schweizerin dürfte im Verlaufe des Winters ihre Laufleistung noch steigern. In der Vorbereitung hatte sie Probleme mit der Kniescheibe und musste zwei Monate auf das Rollski-Training verzichten.

Autor: Agentur sda
Zuletzt aktualisiert: 
Quelle: sda
News  unitedschool 29.11.2021
BIATHLON: 7 WELTCUP-PUNKTE FÜR AMY BASERGA!
 

Am Wochenende nahm Amy Baserga zum zweiten und dritten Mal in ihrer Karriere an einem Weltcup-Rennen teil. Mit Erfolg: Im Rennen #2 sorgte die ehemalige UNITED-Lernende für ein Ausrufezeichen, in Rennen #3 konnte sie gar erstmals über Punkte auf oberster Stufe jubeln.

Die 21-Jährige lag in Östersund beim Einzelrennen über 15 Kilometer lange Zeit ausgezeichnet im Rennen. Ihre ersten 18 Treffer landeten allesamt im Schwarzen, eine Top20-Klassierung war in Griffweite. Mit zwei «Miesen» bei den letzten beiden Schüssen fiel die Einsiedlerin dann aber noch etwas zurück. Der 49. Schlussrang ist dennoch als starke Leistung und als Achtungserfolg zu werten.

Noch besser lief es Amy tags darauf. Im Sprint-Rennen leistete sich die Scharfschützin bei zehn Versuchen nur einen Fehlschuss. Das reichte, um als 34. und beste Schweizerin erstmals Weltcup-Punkte einzufahren.

Mit ihren ausgezeichneten Auftritten in Schweden lanciert die B-Kader-Athletin den Olympia-Winter so richtig. Zwar liegen in der nationalen Hierarchie einige Athletinnen zurzeit noch vor ihr. Mit Blick auf die holprige Saisonvorbereitung – Amy fiel infolge Krankheit und Verletzungen mehrere Wochen aus – stimmt der Auftakt sehr zuversichtlich. Die einstige UNITED-Athletin hat damit bereits angetönt, dass sie womöglich auch für die Olympischen Spiele im Februar in Peking eine Kandidatin sein kann.



srf News :28.11.2021 

Biathlon-Sprint in ÖstersundBaserga holt bei Öberg-Sieg erste Weltcup-Punkte

Mit nur einem Schiessfehler ist die 21-Jährige der Lichtblick in einem schwachen Schweizer Team.

3. Weltcup-Einsatz, erste PunkteAmy Baserga deutet in Östersund ihr Potenzial an.FRESHFOCUS

Baserga als Schweizer Lichtblick

Wie schon am Tag zuvor im Einzel konnten die Schweizerinnen nicht um die Top-Klassierungen mitreden. Als einzige schaffte Team-Juniorin Amy Baserga den erstmaligen Sprung in die Punkte. Die 21-jährige Schwyzerin musste nur einmal in die Strafrunde und beendete das Rennen auf Rang 34. Lena Häcki (53.), Selina Gasparin (68.), Aita Gasparin (71.) und Elisa Gasparin (76.) trafen allesamt mindestens 2 Scheiben nicht.


Amy News:28.11.2021

Juhuuuu die beste Schweizerin  und die ersten Weltcuppunkte sind im Sack. 🥰🥰🚀🚀

Mit 1 Fehler beim liegend Schiessen wurde sie heute 34.

Morgen ist ein Ruhetag für sie und am Donnerstag geht sie wieder bei einem Sprint an den Start. 🚀

Biathlon 7,5km Sprint der Damen, Östersund Season Opening (SWE) / 28.11.2021 11:00 Uhr

1 Hanna Öberg SWE 19:01.50min
2 Anaïs Chevalier-Bouchet FRA +11.30s
3 Marte Olsbu Røiseland NOR +15.40s
4 Dzinara Alimbekava BLR +18.00s
5 Hanna Sola BLR +27.30s
6 Justine Braisaz-Bouchet FRA +35.90s
7 Franziska Preuß GER +38.80s
8 Elvira Öberg SWE +38.90s
9 Linn Persson SWE +47.10s
10 Ida Lien NOR +50.90s
11 Eva Kristejn Puskarčíková CZE +52.80s
12 Clare Egan USA +53.20s
13 Anaïs Bescond FRA +54.00s
14 Baiba Bendika LAT +59.50s
15 Marketa Davidova CZE +59.80s
16 Anna Weidel GER +1:01.30min
17 Uliana Nigmatullina RUS +1:03.70min
18 Mona Brorsson SWE +1:06.50min
18 Jessica Jislova CZE +1:06.50min
20 Anna Magnusson SWE +1:09.00min
21 Lisa Theresa Hauser AUT +1:15.10min
22 Lotte Lie BEL +1:18.30min
23 Dorothea Wierer ITA +1:18.60min
24 Olena Bilosiuk UKR +1:22.10min
25 Denise Herrmann GER +1:22.40min
26 Valeriia Vasnetcova RUS +1:24.00min
27 Ingrid Landmark Tandrevold NOR +1:28.90min
28 Tiril Eckhoff NOR +1:30.70min
29 Tereza Vinklarkova CZE +1:30.80min
30 Karoline Offigstad Knotten NOR +1:31.60min
31 Dunja Zdouc AUT +1:32.80min
32 Mari Eder FIN +1:34.50min
33 Kristina Reztsova RUS +1:36.90min
34 Amy Baserga SUI +1:38.90min
35 Julia Simon FRA +1:39.70min
36 Christina Rieder AUT +1:40.80min
37 Tuuli Tomingas EST +1:45.20min
38 Yuanmeng Chu CHN +1:48.00min
38 Vanessa Voigt GER +1:48.00min
40 Janina Hettich GER +1:48.90min
41 Milena Todorova BUL +1:49.00min
42 Emma Lunder CAN +1:51.40min
43 Lisa Vittozzi ITA +1:51.90min
44 Vita Semerenko UKR +1:52.00min
45 Larisa Kuklina RUS +1:53.10min
46 Deedra Irwin USA +1:54.80min
46 Samuela Comola ITA +1:54.80min
48 Ivona Fialkova SVK +1:55.20min
49 Monika Hojnisz-Starega POL +2:00.20min
50 Yuliia Dzhima UKR +2:01.10min
51 Gabriele Lescinskaite LTU +2:01.40min
52 Irina Kruchinkina BLR +2:01.50min
53 Lena Häcki SUI +2:01.80min
54 Lucie Charvatova CZE +2:02.20min
55 Stina Nilsson SWE +2:03.00min
56 Chloé Chevalier FRA +2:03.50min
57 Julia Schwaiger AUT +2:03.60min
58 Elena Kruchinkina BLR +2:03.90min
59 Anna Maka POL +2:04.60min
60 Vanessa Hinz GER +2:08.10min
61 Daniela Kadeva BUL +2:09.40min
62 Ekaterina Avvakumova KOR +2:10.30min
63 Sarah Beaudry CAN +2:10.40min
64 Galina Vishnevskaya KAZ +2:12.00min
65 Iryna Leshchanka BLR +2:12.40min
66 Jialin Tang CHN +2:16.10min
67 Alina Stremous MDA +2:17.20min
68 Selina Gasparin SUI +2:17.90min
69 Aliona Ivanova MDA +2:18.30min
70 Anna Juppe AUT +2:18.60min
71 Aita Gasparin SUI +2:20.50min
72 Anastasia Tolmacheva RUS +2:23.50min
73 Natalija Kocergina LTU +2:24.70min
74 Susan Külm EST +2:24.80min
75 Johanna Talihärm EST +2:25.60min
76 Elisa Gasparin SUI +2:27.00min
77 Ekaterina Bekh UKR +2:27.80min
78 Ziva Klemencic SLO +2:30.40min
79 Irina Kazakevich RUS +2:30.70min
80 Darya Klimina KAZ +2:35.00min
81 Suvi Minkkinen FIN +2:36.20min
82 Paulína Fialková SVK +2:39.50min
83 Fanqi Meng CHN +2:42.20min
84 Nastassja Kinnunen FIN +2:42.50min
85 Susan Dunklee USA +2:42.90min
86 Fuyuko Tachizaki JPN +2:44.30min
87 Polona Klemenčič SLO +2:46.70min
88 Sanita Bulina LAT +2:51.80min
89 Michela Carrara ITA +2:55.10min
90 Sari Maeda JPN +2:56.00min
91 Ji-Hee Mun KOR +3:01.30min
92 Seon-Su Kim KOR +3:03.20min
93 Juliane Frühwirt GER +3:05.30min
94 Svetlana Mironova RUS +3:05.60min
95 Emilie Ågheim Kalkenberg NOR +3:06.20min
96 Nika Vindisar SLO +3:07.10min
97 Elena Chirkova ROU +3:11.60min
98 Karolina Piton POL +3:13.40min
99 Valentina Semerenko UKR +3:21.30min
100 Erika Jänkä FIN +3:26.50min
101 Kamila Żuk POL +3:27.10min
102 Joanne Reid USA +3:30.80min
103 Kadri Lehtla EST +3:36.30min
104 Yan Zhang CHN +3:40.40min
105 Anika Kozica CRO +3:46.50min
106 Rebecca Passler ITA +3:51.40min
107 Benita Peiffer CAN +3:51.50min
108 Anastassiya Kondratyeva KAZ +3:56.90min
109 Henrieta Horvatova SVK +4:16.50min
110 Asuka Hachisuka JPN +4:27.40min
111 Yurie Tanaka JPN +4:42.90min
112 Annija Keita Sabule LAT +4:56.70min
113 Lora Hristova BUL +5:55.20min
- Amanda Lightfoot GBR DNS
- Nadia Moser CAN DNS
- Darcie Morton AUS DNS

 


Amy News: 27.11.2021

Lange mussten wir warten bis die Startnr 111 an den Start ging. Läuferisch ist Amy noch nicht ganz in topform. Dafür ist sie mega glücklich dass es im Schiessstand geklappt hat.

Beim letzten Schiessen hatte sie ein bisschen kalt und die Konzentration war weg beim 4. Schuss. Der fünfte war sehr knapp. Schade. 🤷🏼‍♀️ Aber das ist Biathlon.

Mit dem 49. Rang (knapp hinter den ersten Weltcuppunkten) und mit einem Abstand von 5:23:8 darf Amy mega stolz sein.

Jetzt gut erholen und morgen gehts weiter beim Sprint.

Hopp Amy 🍀🍀 


blick.ch News :27.11.2021

Beim Biathlon-Saisonauftakt der Frauen in Östersund
Baserga (21) schafft beinahe ersten Weltcup-Exploit
Marketa Davidova gewinnt das erste Saisonrennen der Biathletinnen über 15 km überlegen. Selina Gasparin läuft als einzige Schweizerin in die Punkte, Amy Baserga setzt ein Ausrufezeichen. Benjamin Weger verpasst die Punkteränge.

Amy Baserga zeigt zum Saison-Auftakt der Biathletinnen bei ihrem erst zweiten Weltcup-Auftritt eine starke Leistung

Die junge Schwyzerin rutscht erst wegen 2 Fehlversuchen im letzten Schiessen aus den Punkte-Rängen.

 Ein insgesamt misslungener Auftakt in die Weltcup-Saison für die Schweizer Biathletinnen. Beim Auftakt in Östersund mit dem Einzelrennen über 15 km punktete einzig Selina Gasparin.

 

Die 37-jährige Teamseniorin gab eine bessere Platzierung mit 2 Fehlern im letzten Schiessen aus der Hand, lief als 34. immerhin noch in die Punkte. Lena Häcki nahm sich mit 2 Fehlschüssen (im 1. Schiessen) früh selber aus dem Rennen und beendet das Rennen auf Platz 50. Auch Elisa (54.) und Aita Gasparin (68.) kamen im kalten Schweden nicht auf Touren.

Baserga beinahe mit Exploit

Einen starken Auftritt zeigte die jüngste Schweizerin im Team, Amy Baserga. Dank der 21-Jährigen lag ein Schweizer Exploit lange in der Luft. Baserga traf bei den ersten drei Schiessen 18 Mal ins Schwarze, lag vor der Schlussrunde noch in den Top 20. Beim letzten Schiessen versagten dann aber auch die Nerven der doppelten Junioren-Weltmeisterin. Mit zwei Fehlschüssen und zwei Strafminuten zum Abschluss rutschte Baserga auf den 49. Schlussrang zurück.

Zwar keine Punkte, dennoch ein Achtungserfolg für die Schwyzerin! Baserga hat unglaublich emotionale Monate hinter sich, musste unter anderem den Tod ihres Freundes verarbeiten. In Östersund stand Baserga erst zum zweiten Mal im Weltcup am Start.

Den Sieg in Östersund sicherte sich Marketa Davidova. In überlegener Manier: Die tschechische Weltmeisterin traf alle 20 Scheiben, zog damit keine einzige Strafminute ein. Ein wahres Kunsstück. In der Endabrechnung siegte Davidova mit 1:17 Minuten Vorsprung vor der Österreicherin Lisa Hauser. Denise Herrmann aus Deutschland komplettierte das Podest. 


srf News :27.11.2021

Baserga mit AusrufezeichenDavidova und Laegreid siegen in Östersund

Marketa Davidova und Sturla Holm Laegreid gewinnen die Einzelrennen in Östersund. Selina Gasparin läuft in die Punkte.


Amy News:24.11.2021

Amy startet morgen 25.11.2021 um 12:35:45 mit der Startnr. 111 von insgesamt 116 Athletinnen.

Es wird im SRF 2 ORF und ARD live übertragen.

 

 

 


march24 News: 24.11.2021

Erster Weltcupstart steht bevor:

Baserga will das Optimum herausholen

Amy Baserga hat in den Qualifikationsrennen in Schweden bereits beachtliche Resultate geliefert. Bild: Filippo Maddalin

 

Die Einsiedler Biathletin Amy Baserga steht am Schluss ihrer Vorbereitungen und kurz vor ihrem Start zum ersten Weltcuprennen. In einer kleinen Serie zeigen wir ihren beschwerlichen Weg dorthin. Teil 2: Rückblick und vor dem ersten Start.

 

Ein neues Gewehr war geplant. Das war der Stand Ende Sommer. Doch daraus wurde für Amy Baserga nichts. «Zu dieser Zeit wurde ich wieder krank und konnte nicht mit ins Trainingslager», bedauert die Einsiedlerin. «Der zusätzliche Zeitaufwand, dafür nach Deutschland zu fahren, hätte sich nicht gelohnt. So haben wir das Projekt auf den nächsten Frühling verschoben.» Nachdem es mit Oberhof für Baserga aus Gesundheitsgründen noch nicht geklappt hat, kam sie im Oktober im Trainingslager in Ramsau zu ihrem ersten Schneetraining auf dem Gletscher. «Es ist alles tipp-topp gegangen.»

 

Harziger Start auf der Loipe

Anfangs November reiste sie zusammen mit dem ganzen Schweizer Team nach Idre Fjäll in Schweden. Es standen Intervalltrainings und interne Testrennen an. «Die sind für mich nicht so gut gegangen, ich fühlte mich nicht so gut.» Eine Ohrenentzündung kurz vor der Abreise machte sie zu müde für diese Aufgaben. «Da habe ich eigentlich den Glauben verloren, an den Rennen am Wochenende teilnehmen zu können.» Sie fragte ihre Trainerin, ob es überhaupt Sinn mache, an den Qualifikationsrennen gegen starke internationale Konkurrenz an den Start zu gehen. Diese gab im Verlauf der Woche grünes Licht. Zum Erstaunen von Baserga holte sie gleich einen 12. und einen 13. Platz. «Ich habe mich auf dem Schnee immer wohler gefühlt und im Schiessstand zum Glück super Resultate erzielt.»

 

«Ich liess mir im Schiessstand viel Zeit und das hat sich ausbezahlt»
Amy Baserga, Biathletin aus Einsiedeln

 

Viel Zeit gelassen

Das wog die verminderte Laufleistung aufgrund der eingeschränkten Vorbereitungen mehr als auf. Baserga wusste, dass sie vor allem mit dem Schiessen eine Chance hatte, einen guten Wettkampf zu zeigen, denn in den internen Wettkämpfen hatte sie auf ihre Mannschaftskolleginnen auf der kurzen Strecke zwischen einer halben und einer ganzen Minute Zeit verloren. «Also liess ich mir im Schiessstand viel Zeit, das hat sich ausbezahlt.» So gabs in den zwei Rennen bei 30 Schüssen nur gerade zwei Fehlversuche. Das ist Biathlon-Top-Niveau. «Darum bin ich wirklich mega zufrieden.» Auch deshalb, weil sie sich im Verlauf der Rennen auch in der Loipe immer wohler fühlte und sich steigern konnte. Auch ein weiteres Missgeschick liess sie nicht auf ihrem Weg abbringen. «Im Rennen habe ich eine Stockspitze verloren. So musste ich eine Runde mit einem falschen und die restlichen drei Runden mit einem zu kleinen Stock laufen. Es war mühsam.»

Erster Weltcupstart

Mit welchem Gefühl reist Amy Baserga nun nach Östersund an die Weltcuprennen? «Das ist noch schwer zu sagen.» Nach einem kurzen Moment überlegen sagt sie: «Eigentlich mit einem guten. Klar, das Laufen muss besser werden, dafür klappts im Schiessen.» Sie hat sich vorgenommen, morgen Samstag auch in der Loipe Vollgas zu geben. Sollte sie eine andere Athletin in der Spur überholen, so will sie «möglichst lange dran bleiben». Das Ziel ist für sie ab morgen in Östersund ganz klar: «Ich will den Abstand auf die anderen Läuferinnen in der Loipe immer kleiner werden lassen und mich im Schiessstand voll konzentrieren.» Rangmässig ist es eh schwierig, vor Beginn der Saison, also ohne einen direkten Vergleich zur Konkurrenz, eine Prognose abzugeben. Es macht keinen Sinn, sich auf eine Zahl festzulegen. «Viele junge Athletinnen werden am Start sein», weiss Baserga. «Da werde ich sehen, wo ich stehe.» So bleibt für sie das Wichtigste, sich im Weltcup durch gute Resultate zu behaupten und vielleicht sogar «vorne mitzumischen». Jede Saison sei wieder anders.

 

«Die Olympischen Spiele sind sicher ein Thema für mich»
Amy Baserga, Biathletin aus Einsiedeln

 

Junioren WM und Olympia nah beieinander

Auf jeden Fall macht sich Amy Baserga in den ersten Rennen noch nicht zu viel Druck. «Die wichtigsten Rennen für mich sind erst im Februar und März», erklärt sie. Das sind die Junioren-Weltmeisterschaften vom 21. Februar bis 3. März in Soldier Hollow (USA). Nur gerade eine Woche zuvor finden andere wichtige Wettkämpfe statt: die Olympischen Spiele in Peking. «Wahrscheinlich würde beides gehen», sagt Baserga, auch wenn die ganze Reiserei wohl streng werden würde. «Die Olympischen Spiele sind sicher ein Thema für mich. Ich denke, dass der weitere Saisonverlauf Klarheit bringen wird, wo ich meine Prioritäten setzen werde, ob für die Olympischen Spiele oder die Junioren-WM.» Anders als bei den Männern sind alle fünf Schweizer Athletinnen in Östersund startberechtigt. Das heisst, dass Baserga an allen Weltcup-Rennen an diesem Wochenende am Start sein wird. Eine neue Erfahrung, auf die sie sich freut. Nach diesen Rennen wir im Schweizer Team eine erste Bilanz gezogen, denn weitere Schweizer Athletinnen kämpfen um die begehrten Weltcup- Plätze. Eine neue Erfahrung auch hier, denn bei den Juniorinnen war bis anhin ziemlich klar, dass Baserga einen Startplatz auf sicher hatte. «Es ist doch cool, wenn das Team ab und zu durchmischt wird und es auch intern spannend wird», so Baserga.

 

Baserga steht ein anstrengender Wettkampf bevor

Sie erwartet, dass es stark darauf ankomme, wie die ersten Rennen laufen. Mit Lea Meier, Irene Cadurisch und Flurina Volken wird Amy Baserga um einen Platz im Team kämpfen müssen. «Da die Vorbereitung nicht optimal gelaufen ist, bin ich nur schon einmal froh, im Weltcup starten zu können.» Einen grossen Vorteil hat die 21-jährige Einsiedlerin: «Ich kann im Wettkampf das Optimum aus mir herausholen.» So freut sie sich riesig darauf, die ersten Weltcup-Erfahrungen an diesem Wochenende machen zu können. Sie erwartet einen strengen Wettkampf. «Egal auf welcher Stufe, Biathlon-Wettkämpfe sind immer streng. Aber im Weltcup ist die psychische Belastung mit all dem Drum-Herum und der Aufmerksamkeit viel grösser.» Auch ist sie froh, dass sie zu Beginn der Saison eingesetzt wird, denn das sei viel einfacher, als wenn sie mitten in der Saison ins kalte Wasser geworfen werde.

 

 Franz Feldmann, Redaktion March24 & Höfe24

 


 Amy News:18.11.2021

 Zehnköpfiges Schweizer Biathlon-Team
beim Weltcup-Start

 

Swiss-Ski hat für den Weltcup-Auftakt im Biathlon in Östersund je fünf Athletinnen und Athleten selektioniert.

Zum zehnköpfigen Aufgebot gehören Amy Baserga, Aita Gasparin, Elisa Gasparin, Selina Gasparin und Lena Häcki sowie Joscha Burkhalter, Jeremy Finello, Niklas Hartweg, Sebastian Stalder und Benjamin Weger.

Der Auftakt zur Weltcup-Saison 2021/22 erfolgt am Samstag, 27. November, mit einem Einzel über 15 km (Frauen) respektive 20 km (Männer). Tags darauf stehen Sprint-Rennen für beide Geschlechter auf dem Programm.

Die zweiten Sprint-Wettkämpfe der Saison finden am Donnerstag, 2. Dezember, ebenfalls in Östersund statt. Am 4. Dezember stehen das Verfolgungsrennen der Frauen sowie die 4x7,5-km-Staffel der Männer auf dem Programm. Zum Abschluss des Weltcups in Mittelschweden tragen die Männer am Folgetag eine Verfolgung aus, die Frauen ihr erstes Staffel-Rennen.

Vor zwei Jahren hatten die drei Gasparin-Schwestern zusammen mit Lena Häcki in Östersund den ersten Weltcup-Podestplatz einer Schweizer Frauen-Staffel herausgelaufen. Das helvetische Quartett musste sich damals als Zweite nur Norwegen geschlagen geben.

 


Amy News:14.11.2021

 

Beim heutigen Einzel lief Amy mit nur 1 Fehler von insgesamt 20 Schuss auf den sensationellen 11. Platz. 🎉🥳 Sie hat somit die Weltcup-Qualifikation geholt. Bravo 👍🏻 Sie wird in 2 Wochen in Oestersund Schweden 🇸🇪 am Start sein.

Skidskytte: Idre

Kortdistans, damer • 1 tim 15 min

 

 

 

 

Auch heute steht Amy am Start und zwar ein 12.5 km Wettkampf. Hopp Amy


Amy News: 12.11.2021

 

Start in die neue Saison gegen ein hochkarätiges Feld. Dorothea Wierer, Hanna Oeberg, etc werden am Start sein. Ihr könnt es live mitverfolgen.

https://www.svtplay.se/skidskytte-idre

Live-Resultate


march24 News: 12.11.2021

Amy Basergas beschwerlicher Weg in die nächste Saison

Amy Baserga schaut im Gespräch auf Erfolge und schwierige Zeiten zurück. Bild: Lars Morger

Locker sitzt Biathletin Amy Baserga im Café in Pfäffikon. Einige Monate sind vergangen, seit sie letztmals wettkampfmässig im Einsatz stand. Mit einer gewissen Distanz lässt sich viel leichter auf die vergangene, aufwühlende Saison zurückblicken. Sie muss nicht lange nachdenken, wenn es um die Highlights des letzten Winters geht: «Die Juniorinnen-WM ist immer noch sehr präsent.» Kein Wunder, denn Baserga war die erste Athletin von Swiss-Ski, die auf dieser Stufe zwei Goldmedaillen geholt hat. «Es ist nicht nur der sportliche Erfolg, sondern auch die Tatsache, dass ich mich auf einen Wettkampf gezielt fokussieren kann, auch wenn die Vorbereitungen alles andere als optimal waren.» Die Einsiedlerin hat gelernt, dass sie sich auf den Tag X zusammenreissen und konzentrieren kann. Diese Erkenntnis nimmt sie gerne mit und macht sie stark. Auf jeden Fall schaut sie noch immer gerne diese Videos an. «Ach ja, das war doch etwas richtig Cooles, du hast da etwas geleistet », lacht sie verschmitzt.

Trainings verpasst

Letzte Saison ist sie mit einer verkürzten Vorbereitung nicht ideal in den Winter gestartet. Das scheint sich bei Baserga weiterzuziehen. Auch in diesem Sommer lief einiges nicht optimal. Der Beginn war recht zufriedenstellend für die bald 21-Jährige. «Ich bin ins 9-köpfige Frauenteam gekommen, habe mit Andreas Kuppelwieser und Sandra Flunger super Trainer.» Baserga konnte von guten Trainingseinheiten in Lenzerheide, Martell, Antholz und Oberhof profitieren. Zwar haben sie immer wieder kleine Blessuren an einem vollen Training gehindert, gröberes war aber nicht dabei.

Dann passierte nach zwei Tagen Training in Antholz beim Liegen auf die Schiessmatte das, was sie lange beschäftigt hat: Die Kniescheibe sprang heraus, sie riss sich die Innenbänder und Sehnen am hinteren Oberschenkel. «Ich habe noch 30 Minuten trainiert, dann kamen die Schmerzen.» Sie musste nach Hause, um ein MRI zu machen. «Jetzt ist es schon sieben Wochen her», sagt sie zu diesem Zeitpunkt, viel unangenehme Reha-Arbeit alleine waren das Resultat. Auch nicht gerade förderlich für die Motivation. «Ich kann alles ausser Skating machen, das Knie hält.» Zwar weiss sie das, aber der Kopf hat noch immer nicht das volle Vertrauen in den eigenen Körper. Das macht das Trainieren keineswegs einfach für Baserga. Gerne wäre sie mit den anderen Frauen voll am Trainieren. Sie will nicht immer eine «Extrawurst » im Training, auch wenn ihr diese von den Trainern zugestanden wird. «Es ist nicht schön, hören zu müssen, ‹Baserga macht etwas anderes›.» Jetzt, wo sie neu im Team ist, würde sie gerne voll mitmachen.

Zuerst bekam sie das Ok fürs Velofahren, hatte keine Schmerzen mehr. Endlich raus aus dem Reha-Alltag, freute sie sich. «Gut», sagte sie sich, «ich mache eine coole Bike-Tour.» Das hätte sie besser sein lassen. Sie stürzte auf den Kopf und holte sich eine Hirnerschütterung. Das bedeutete wieder eine Woche Pause, eine Woche lang nichts tun. Dann gings reduziert ins Trainingslager, und einmal mehr diese «Extrawurst». Auch dieses Mal konnte sie nicht voll mitmachen, was sie so gerne getan hätte. Mittlerweile geht es wieder, der Kopf macht mit. «Nun hoffe ich, dass es den ganzen Winter durch genug ist», lacht sie und seufzt.

 

«Es ist nicht schön zu hören, ‹Baserga macht etwas anderes›.»
Amy Baserga, Biathletin aus Einsiedeln

«Es nervt»

Gibt es in einer solchen Unglücksphase Momente, wo man sich fragt, «warum erneut ich»? «Das nicht unbedingt», erklärt Baserga. «Doch manchmal hat meine Motivation schon ein bisschen gelitten.» Es habe einfach genervt, war etwas trostlos. «Die Reha alleine hat nicht wirklich Spass gemacht.» Darum freut sie sich jetzt um so mehr, dass sie wieder voll mit dem Team mittrainieren kann. Ein Team, das sie mitträgt. In Hochfilzen wird ein weiterer Schliff geholt, auch darauf freut sie sich. Sie ist im Sommer noch nie dort gewesen. Da wird es auch Rennen geben, die Baserga noch nicht mitmachen kann. Allzufest soll sie nach dieser Vorbereitung noch nicht forciert werden.

Sie freut sich auf das Trainingslager im November in Kontiolahti. Dort werden Testrennen stattfinden. Da gilt es für Baserga, sich für die kommenden Weltcuprennen intern im Schweizer Team zu qualifizieren. Denn das soll der nächste Schritt sein. Juniorenrennen gehören mit Ausnahme der WM der Vergangenheit an. Diese Saison will sie bei den Aktiven Fuss fassen, sich an die Weltspitze herantasten. Die WM 2025 in Lenzerheide ist zwar noch einiges weg, aber «das kommt schnell», wie sie sagt. Dazu kommen noch leise Hoffnungen, sich für die kommenden Olympischen Spiele in Peking zu qualifizieren. Das wäre eine willkommene Gelegenheit, wichtige internationale Luft zu schnuppern mit dem Ziel, 2025 an der WM und dann natürlich an den Olympischen Spielen 2026 in Antholz gut vorbereitet zu sein.

 

«Die Reha hat nicht wirklich Spass gemacht.»
Amy Baserga, Biathletin aus Einsiedeln
 

Zuerst die Qualifikation schaffen

Baserga ist sich bewusst, dass das Programm «sehr happig» wird. Die Junioren-WM und die Olympischen Spiele sind nur gerade eine Woche getrennt. Auf der anderen Seite macht es den Formaufbau auch einfacher, weil alles nahe beisammen ist. «Sollte ich mich qualifizieren, würde ich nach der Olympiade in China direkt wieder zurück nach Amerika zur Junioren- WM reisen.» Aber zuerst will Amy Baserga die Qualifikation für den Weltcup schaffen. Gibt es da konkrete Vorgaben? «Ich weiss gar nicht so genau», sagt sie nachdenklich. «Ich denke, ich muss einfach unter die besten fünf Biathletinnen der Schweiz kommen.» Das ist aber noch einen Moment entfernt. «Die Trainer werden entscheiden, was richtig ist, was am meisten Sinn macht», vertraut sie.

Würde denn ein Einsatz bei Olympia bereits Sinn machen? «Dieses Jahr ist dazu da, Erfahrungen zu sammeln. Wenn ich in Peking starten könnte, wäre das sicher ‹nice to have›, denn diese gemachten Erfahrungen wären unbezahlbar für die WM 2025 oder Olympia 2026.»

 

 

Neues Gewehr in Planung

Die Einsiedlerin ist sich bewusst, dass, um bei den «Grossen» Fuss zu fassen, einiges nötig ist. «Mein Augenmerk in der Vorbereitung hat wegen der geschilderten Umstände auf der Physis gelegen, da konnte ich immer trainieren. Die Balance und andere kleine Sachen, die man sonst nicht so trainieren würde.» Dann beginnen ihre Augen zu leuchten. «Ich baue mir gerade ein neues Gewehr.» In Oberhof macht ihr ein Büchsenmacher ein neues Arbeitsgerät. «Es ist genau gleich wie das, welches ich jetzt schon habe. Einfach leichter und beim Schaft angepasster.» Keine grosse Änderung also, aber ein neues Gewehr gibt einen neuen, psychischen Schub. Sie hat nun die Gewissheit, dass sie ein zweites Gewehr zur Verfügung hat, sollte etwas passieren. Während zehn Tagen wird in Oberhof trainiert und das neue Gewehr laufend an die Athletin angepasst.

Gross an die neue Saison will Baserga anfangs September noch nicht denken, auch wenn die Wettkämpfe schon bald vor der Türe stehen. «Nun ist das Ziel, dass ich im Winter ohne Knieprobleme alles machen kann», gibt Baserga die Marschrichtung vor.

Bald folgt Teil 2: Aktuelles und Ausblick

Franz Feldmann, Redaktion March24 & Höfe24
 

Amy News: 11.11.2021

Auf Seite 24 in der neusten Version von Schwyz Tourismus könnt Ihr einen Bericht über Amy lesen.

 


Amy News: 18.10.2021

Zur Zeit trainiert Amy auf dem Dachsteinergletscher und stand heute das 1. Mal in dieser Saison auf den Skiers