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Amy News: 14.03.2022

 
Amy ist für den Sporthilfe-Nachwuchspreis nominiert worden. 💪🏻 Dem Gewinner erwartet ein Preisgeld von CHF 12‘000.00. 
Es wäre toll wenn ihr diesen Link (https://teamsuisse.ch/voting/) fleissig kopiert und an eure Freunde und Bekannten weiterleitet.
Ab 14.-27.3.22 kann man für Amy abstimmen. 
Es wäre fantastisch wenn Amy auch diesen Preis am 1.4. entgegennehmen könnte.  
Danke herzlich für eure Unterstützung! 🥰

 

   https://teamsuisse.ch/voting/ 

 

 

 

Amy News: 16.02.2022

So hat sich das Schweizerteam 🇨🇭beim heutigen letzten Rennen nicht vorgestellt. 😩 Die Startläuferin Irene Cadurisch kam wegen gesundheitlichen Problemen nicht ins Ziel und somit wurde die Staffel disqualifiziert. 🥺 Irene gehe es soweit gut. Schade, schade.

Jetzt heisst es packen und am Freitag wird sie wieder Schweizerboden unter den Füssen haben. Komm gut nach Hause Amy.

Wir sind sehr stolz auf sie was sie an diesen Olympiaden geleistet hat. Ein olympisches Diplom mit der Mixed Staffel war sicher ein Highlight. Im Gepäck 🧳 hat sie sicher viele Erfahrungen sammeln können und auf denen kann man aufbauen.

Danke Amy ♥️ das hast du richtig gut gemacht.

 

 

Amy News: 13.02.2022

Sie hat es heute super gemeistert! Bei kaltem und windigem Wetter war es schwierig am Schiessstand. Sie machte 17 Treffer und läuferisch lief es ihr heute sehr gut. Sie überholte 15 Athletinnen und kam schlussendlich auf den guten 39. Rang. Bravo 👍🏻

Nächsten Mittwoch wird sie für die Schweiz  an der Staffel dabei sein.

 

Ob es ein bisschen kalt ist ? 🥶

 

 

Amy News: 11.02.2022

Juhu Amy hat den Verfolger geschafft. 👍🏻 Mit 2:39.09 Rückstand auf die Gewinnerin schaffte sie den 54. Rang. Beim liegend Schiessen schoss sie zwei daneben und beim Stehend waren alle Schüsse im Ziel. 🔝

Morgen gibt es nochmals ein Training und am Sonntag um 10 Uhr wird sie wieder am Start stehen. (10km)

Amy wir drücken dir nochmals fest die Daumen und sind extrem stolz dass du den Verfolger geschafft hast.

Hopp Amy 🍀🍀🍀🍀

Amy_baserga_11022022_01.jpg

Mit Anja Weber, Niklas Hartweg und Sebastian Stalder hat Amy schon seit klein auf trainiert und sind jetzt zusammen in Peking. ❤️🥰👌🏻

 

 

Marc 24 News: 07.02.2022

Die Energie fehlte: Amy Baserga mit fünf Schiessfehlern

Die Kälte und die Anstrengungen vom Wochenende machten Amy Baserga im Einzelwettkampf wohl zu schaffen.
Die Kälte und die Anstrengungen vom Wochenende machten Amy Baserga im Einzelwettkampf wohl zu schaffen. Bild: Keystone
 
Amy Baserga kommt in ihren zweiten Wettkampf in Peking, dem Einzel, nicht auf Touren und wird 69.

Amy Basergas Stärke im Biathlon ist das Schiessen. Doch genau diese Fähigkeit hat die Einsiedlerin bei ihrem zweiten Einsatz an den Olympischen Spielen im Stich gelassen. Fünf Fehler im Schiessstand liessen schnell darauf schliessen, dass es nicht der Tag der jüngsten Athletin im Felde werden würde. Die zwei ersten Schüsse gingen gleich daneben. Somit war bereits nach wenigen Minuten an ein Spitzenergebnis nicht mehr zu denken.

«Mir hat komplett die Energie gefehlt», sagte sie gegenüber SRF. Wenig Schlaf und wenig gutes Essen hätten dazu geführt. «Ich habe versucht, das Beste aus der Situation zu machen. Immerhin habe ich weitere Erfahrungen gesammelt.»

Niklas Hartweg am Start

Morgen Dienstag greift Niklas Hartweg ins Biathlon-Geschehen in Peking ein. Der Wollerauer startet ab 10 Uhr ebenfalls im 20km-Einzel. Es wird sein erstes Rennen in seiner noch jungen Karriere an Olympischen Spielen sein.

Franz Feldmann, Redaktion March24 und Höfe24

  

Amy News: 07,.02.2022

Abhacken und wieder vorwärts schauen heisst das Motto nach dem heutigen Rennen. Amy kam läuferisch nicht auf Touren und im Schiessstand halfen die 5 Fehlern auch nicht für ein besseres Resultat. Sie wurde 69. und he sie hat Vittozzi aus Italien geschlagen. 😜

Im Interview sagte sie, dass sie zu wenig isst und nicht gut geschlafen hat und darum einfach keine Energie hatte.

Jetzt hat sich Amy ein paar Tage Erholung verdient bis es am Freitag wieder mit einem Sprint weitergeht.

Wir alle freuen uns ! 🥰👍🏻

 

 

 

 

Marc 24 News: 05.02.2022

Amy Baserga als Startläuferin in der Mixed-Staffel. Bild: Keystone

Die Schweizer Mixed-Staffel belegt zum Auftakt der Biathlon-Wettkämpfe Platz 8. Der Olympiasieg geht an Norwegen.

Das Schweizer Team schnupperte nie an der Medaille. Startläuferin Amy Baserga aus Einsiedeln beendete ihren Einsatz auf Platz 6, Lena Häcki fiel auf den achten Platz zurück. Benjamin Wäger und Schlussläufer Sebastian Stalder konnten keine Plätze mehr gutmachen. Die Chance für die Aussenseiter aus der Schweiz wäre vorhanden gewesen. Der Wind sorgte für zahlreiche Strafrunden und wirbelte das Klassement immer wieder durcheinander. Auch die Top-Nationen blieben nicht von einer Extra-Schlaufe verschont: Frankreich dreimal, Norwegen dreimal, Deutschland zweimal. Auch Amy Baserga und Lena Häcki mussten zusätzliche Meter laufen. In Staffeln muss die Strafrunde erst gelaufen werden, wenn mit dreimal Nachladen nicht alle fünf Scheiben abgeräumt werden.

hrr

 

Amy News:05.02.2022

Olympisches Diplom und das bei ihrer 1. Olympiade !!! Beim liegend Schiessen musste sie leider eine Strafrunde laufen aber sie kam immer schneller in den Wettkampf und machte nur 1 Fehler beim stehend schiessen und überholte eine Läuferin nach der anderen. Schlussendlich übergab sie als 6. an Lena Häcki.
So kann es weitergehen. Jetzt gut erholen und am Montag steht sie schon wieder am Start. (Einzel 10 Uhr)

Hopp Amy

 

 

 

Amy News: 04.02.2022

Jetzt ist es offiziell: Amy darf morgen um 10.00 (unsere Zeit) die Biathlonwettkämpfe für die Schweizer 🇨🇭eröffnen und in der Mixed Staffel am Start sein. In der Staffel wird Lena Häcki, Benjamin Weger und Sebastian Stalder sein. Hopp Schwiiz 
Bei allen Ländern stehen die besten Biathleten am Start und es wird sicher ein sehr spannendes Rennen geben.

Es sei sehr sehr kalt  und sei darum nicht ganz einfach am Schiessstand mit so dünnen Handschuhen den Druckpunkt zu finden. Der Wind bläst immer sehr stark und darum sei es gefühlte -30 Grad. Brrrrrr Also ich sitze lieber in der warmen Stube und schaue nervös und aufgeregt dem Rennen zu. 

Da sie sich auf das Rennen vorbereiten müssen ist es verständlich dass sie nicht nach Peking an die Eröffnungsfeier reisten.

Jetzt können wir alle nur noch fest die Daumen drücken, dass es morgen ein faires Rennen gibt und dass es nicht all zu kalt  wird und dass die Schweizer 🇨🇭morgen zeigen was in ihnen steckt.

 

 

News: Luzerner Zeitubg (Rainer Sommerhalder) 03.02.2022

JETLAG BEI BIATHLETIN

Olympia-Neuling Amy Baserga: Schlaflos in Zhangjiakou

Lena Häcki und Amy Baserga lancieren am Samstag in der Mixed-Staffel die olympischen Wettkämpfe im Biathlon. Die beiden Athletinnen teilen sich im Athletendorf auch das Zimmer.

Amy Baserga (links) und Lena Häcki bereiten sich am Weltcup in Ruhpolding auf ihren Einsatz vor.

Christian Manzoni / NordicFocus

Exakt nach Zeitplan schildern die Mitglieder des Schweizer Biathlon-Olympiateams nacheinander ihre Eindrücke und Erkenntnisse vom ersten Training in Zhangjiakou. Nur eine Athletin fehlt. Amy Baserga habe sich gerade ins Bett gelegt, richtet man den drei verblüfften Journalisten im Biathlon-Videotreff aus. Um 10 Uhr morgens. 

Der Start ins Olympiaabenteuer verläuft für die 21-Jährige aus Einsiedeln nicht ganz wie vorgesehen. Im Training machen ihr die eisigen Temperaturen und der böige Wind zu schaffen. «Ich hatte richtig zu kämpfen», schreibt sie in ihren Blog. Und in der Nacht danach tut sie kein Auge zu. Dem Jetlag geschuldet, wie es heisst. Vielleicht auch ein wenig der Aufregung vor ihrer Premiere oder den vielen Eindrücken in einer für sie neuen Welt.

Zumindest kann sich Baserga an ihre Zimmerkollegin in der Olympiaunterkunft halten. Lena Häcki singt ihr zwar keine Einschlaflieder vor, aber bis auf das haben es die beiden Innerschweizerinnen sehr gut miteinander. Häcki hat am Donnerstag quasi auch den Befehl erteilt, die Teamkameradin für den Medientermin nicht zu wecken.

Häcki und Baserga eröffnen die Biathlon-Wettkämpfe bei Olympia

Dies nicht frei von Eigeninteressen. Bereits am Samstag haben die zwei Frauen gemeinsam den ersten Renneinsatz. Die gute Schützin Baserga soll in der Mixed-Staffel die Startstrecke laufen und danach in möglichst vorteilhafter Position die fünf Jahre ältere Häcki auf die Strecke schicken.

Mehr als Aussenseiterchancen billigt man dem Quartett, das mit Benjamin Weger und Sebastian Stalder komplettiert wird, zwar nicht zu. Aber geschlagen geben will sich das Schweizer Team im Kampf um die ersten Olympiamedaillen im Biathlon bereits im voraus keinesfalls

Die Kälte, der unberechenbare Wind und die Streckenkonzeption machen die Wettkämpfe zu einer echten Herausforderung für alle. Die Engelbergerin Lena Häcki rechnet mit Überraschungen und hofft, dass sie eine davon sein kann. Dass die Athletinnen nach einer Abfahrt zum Schiessen kommen, behagt ihr. «Es ist vieles möglich», prognostiziert sie.

Veränderungen im Team werden unterschiedlich aufgenommen

Ob der kurze Aufbau nach einer hartnäckigen Erkältung mit Trainingspause über die Festtage allerdings gereicht hat, um just auf den Saisonhöhepunkt die Topform zu erreichen, kann Lena Häcki noch nicht abschätzen. Sie will sich in diesen Tagen den letzten Schliff holen und spricht von Fortschritten auf dem Schiessstand. «Es gab in diesem Winter wenig Aussetzer. Ich denke, ich habe das besser im Griff.»

Interessant auch, wie unterschiedlich die Teamleaderinnen Lena Häcki und Selina Gasparin die Veränderungen in der Gruppe wahrnehmen. Nachdem vor zwei Jahren die Besetzung der Staffel mit den drei Gasparin-Schwestern und Häcki beinahe in Stein gemeisselt war, brachte eine Teamerweiterung in diesem Winter frischen Wind in die Hierarchie. Während Selina Gasparin diesen Vorgang in der Olympiasaison als «schwierig» empfand, sagt Lena Häcki: «Wenn neue Athletinnen dazustossen, hat dies immer etwas Gutes».

 

 

Quellenangaben Luzerner Zeitung

 

 

Amy News:02.02.2022

Amy ist gestern Abend gut im Athletendorf angekommen. Dort musste sie gleich mal 3h in ihrem Zimmer warten bis sie der negative PCR Test erhalten hat. Danach durften sie rausgehen. Ab jetzt müssen alle Athleten jeden Tag einen Test machen.

Es ist wolkenlos und -18c kalt.

Die Strecke sieht toll aus aber diese Kälte macht der Schnee richtig «stumpf». Im Schiessstand ist es sehr windig.
Mit dem Wind ist die Kälte noch viel schlimmer. Amy hatte heute richtig zu kämpfen.

Ich sende euch noch ein paar Fotos wie sie empfangen worden sind, vom Zimmer, Olympia Dorf und die Strecke.

Weitere Infos folgen…..

 

 

 

 

 

 

 

Amy News:28.01.2022

Seit 14 Tagen jeden Tag Fieber messen und einen Gesundheitsbericht in ein Dokument scannen, gestern PCR Test, heute PCR Test etc, Chinesischer QR Code für Gesundheit ausfüllen etc. etc. Es hört nicht auf….
Da kann man sich nur schwer vorstellen wie die Vorfreude nach China 🇨🇳 bei Amy ist.
Trotz allem ist sie stolz einen Teil des Schweizerteams 🇨🇭zu sein und freut sich auf die grosse Reise die am Montagabend beginnt.

Ich werde euch weiterhin auf dem Laufenden halten.

Samstag, 5.2.22 um 10.00 unsere Zeit steht sie bei der Mixed Staffel am Start.

Hopp Amy und du rockst China 

 

 

News: Hoefner Volksblatt 25.01.2022

Hartweg und Baserga dürfen nach Peking

Swiss Olympic hat weitere 40 Athletinnen und Athleten für die in eineinhalb Wochen beginnenden Olympischen Spiele in China selektioniert. Darunter sind mit Niklas Hartweg und Amy Baserga zwei Schwyzer.

von Lars Morger

Ganze 168 Sportlerinnen und Sportler umfasst die Delegation der Schweiz für die am Freitag in einer Woche beginnenden Olympischen Spiele in Peking. Gestern Mittag hat Swiss Olympic die letzten noch offenen Startplätze für das erste sportliche Highlight im Jahr 2022 bekanntgegeben.

Baserga und Hartweg dabei

Wenig überraschend haben sich die beiden Schwyzer Skirennfahrerinnen Wendy Holdener und Corinne Suter für die Spiele qualifiziert. Hinzu kommen aber zwei weitere Namen, die in Peking ihre Olympia-Premiere feiern werden. Die beiden Biathleten Amy Baserga (Einsiedeln) und Niklas Hartweg (Wollerau) dürfen ebenfalls nach Peking reisen. In welchen Rennen sie an den Start gehen werden, ist jetzt noch offen. Hartweg und Baserga verdienten sich die Selektion mit guten Resultaten in den letzten Wochen, besonders auch am letzten Wochenende in Antholz (wir berichteten).

Die beiden Schwyzer Biathleten freuen sich über die Selektion. Nach den anstrengenden letzten Wochen erholt sich Baserga jetzt noch ein paar Tage zu Hause. Ein Kontakt zur Familie ist aber vor dem grossen Höhepunkt nicht möglich. «Es ist schwer für die Psyche, wenn man sich abschotten muss und niemanden mehr tref-fen kann», so die Einsiedlerin. Doch in diesen Tagen ist höchste Vorsicht geboten, ein positiver Covid-Test könnte den Olympia-Traum sofort been-den. Baserga hat sich die Qualifikation für die Spiele redlich verdient. In ihrer ersten Weltcupsaison zeigte die Einsiedlerin gute Leistungen, war die konstanteste Schweizer Biathletin in den letzten Wochen.

Wende in Antholz

Auch Niklas Hartweg darf sich auf die Olympischen Spiele vorbereiten. Nachdem der Höfner gestern in Zürich weilte, um die offiziellen Olympiakleider abzuholen, wird er in den nächsten Tagen bis zum Abflug am 31. Januar alleine auf der Lenzerheide trainieren. Nicht einmal mehr seine Freundin trifft er in diesen Tagen, es gleicht also einer Isolation. «Wenn ich Olympia wegen eines positiven Tests verpassen würde, wäre das ein-Alptraum», sagt der Höfner. Es sind keine einfachen Zeiten für die Spitzensportler.

Dass es für Olympia reichen würde, war für Hartweg lange nicht klar. Denn obwohl er seit dem Sommer dieses Ziel verfolgte, sprachen die Resultate nicht für ihn. «Ich konnte mich nie so rich-tig empfehlen. Bis Antholz.» Dort lief Hartweg als 17. im Einzel mitten in die Weltspitze – es bedeutete rückblickend die Olympia-Qualifikation.

Massenstart wäre «ein Traum»

Die Vorfreude auf die Spiele ist bei Hartweg riesig. «Ich weiss momentan zwar noch nicht wirklich, was Olympia bedeutet, weil ich noch nie da war. Dennoch ist es die Erfüllung eines Kindheitstraums», schwärmt der Wollerauer. Der 21-Jährige schaut zuversichtlich auf die Rennen in Peking. Da vier Startplätze für die Schweizer Biathleten vorhanden sind und auch nur vier Sportler nach China reisen, dürfte Niklas Hartweg in jedem Rennen zum Einsatz kommen.

Natürlich sei sein oberstes Ziel eine Medaille. Allerdings sei es in diesem Jahr dafür noch zu früh, 2026 soll es dann so weit sein. In China peilt der Höfner gute Platzierungen an, hat auch ein konkretes Ziel. «Eine Teilnahme im Massenstartrennen wäre ein Traum», so Hartweg. Auch wenn er die Olympiastrecke nicht kennt, nicht genau weiss, was ihn erwartet, so scheint dies möglich zu sein. «Ich weiss, wozu ich fähig bin. Ich will einfach mein bestes Biathlon abrufen.» Die Gewissheit, dass dieses beste Biathlon in ihm steckt, hat Hartweg spätestens seit letztem Wochenende. Es ist also alles angerichtet, um in Peking abzuliefern.

«Die Qualifikation für Olympia ist die Erfüllung eines Kindheitstraums. »

Niklas Hartweg

Biathlet aus Wollerau

Niklas Hartweg (l., im Bild mit Teamleader Benjamin Weger) kann sich mit der Teilnahme an den Olympischen Spielen einen Kindheitstraum erfüllen.

Bilder Swiss-Ski

Die Selektion für die Olympischen Spiele hat sich Amy Baserga mit einer starken ersten Weltcupsaison und konstanten Leistungen verdient.

 

 

 

News: Hoefner Volksblatt 24.01.2022

Eine Bestätigung für Amy Baserga und ein Befreiungsschlag für Niklas Hartweg in Antholz

Sowohl als Einzelsportler wie auch in der Staffel gelingen den beiden Schwyzer Athleten im Südtirol kurz vor Ende der Selektionszeit bemerkenswerte Resultate. 

von Franz Feldmann

Eigentlich wären die Selektionen für Peking bei Swiss-Ski nach den Wettkämpfen vor einer Woche in Ruhpolding beendet gewesen. Je fünf Schweizer Athletinnen und Athleten kämpfen um die vier begehrten Tickets nach China. Lena Häcki sowie Benjamin Weger und Joscha Burkhalter haben dieses bereits im Sack (wir berichteten). Nun hiess es also, in Antholz nochmals die Selektionäre von Swiss-Ski mit einem guten Resultat zu überzeugen. Heute Montag sollen die definitiven Schweizer Teilnehmer in der Biathlon-Olympiamannschaft präsentiert werden.

Niklas Hartweg in der Weltelite

Einen Anfang machte der Wollerauer Niklas Hartweg am Donnerstag, wo er als 17. mitten in die Weltelite lief. 18 von 20 Schüssen fanden ihr Ziel, die Laufleistung stimmte. «Für mich war es eine Hammerwoche hier in Antholz. Endlich ein Rennen, wo alles zusammenpasste », freute sich der Wollerauer. Im Massenstart, für den sich Hartweg zum ersten Mal im Weltcup qualifizieren konnte, hatte er mit sehr schwierigen Windverhältnissen zu kämpfen. Trotz sechs Fehlschüssen lief er erneut unter die Top-25 auf den hervorragenden 23. Platz. «Damit bin ich sehr zufrieden. Im Laufen konnte ich mit den grossen Namen mithalten und mich auf Duelle einlassen.» Am Freitag zog Amy Baserga nach. Zwar konnte sie mit drei Fehlschüssen ganz knapp nicht unter die geforderten Top-25 laufen, der 28. Rang bedeutete jedoch bei Weitem das beste Schweizer Resultat. Lena Häcki wurde mit vier Fehlschüssen 42., Elisa Gasparin mit deren fünf 48. Einen sportlich schlimmen Tag erwischten Irene Cadurisch (82.) und Selina Gasparin (85.) 

Die Staffeln überzeugten mit Top-10-Resulta 

Gespannt durfte man am Samstag auf den Auftritt der Frauen-Staffel und am Sonntag der Männer sein. Amy Baserga lief als Startläuferin eine hervorragende Runde und war eine von zwei Läuferinnen, die ohne Fehlschüsse über die Runde kam. Trotz vieler Fehlschüsse ihrer Teamkolleginnen reichte es mit dem siebten Platz zum besten Schweizer Saisonresultat. Norwegen gewann trotz frühem, grossem Rückstand vor Russland und Frankreich.

Eine Überraschung könnte in Peking drinliegen Niklas Hartweg wurde am Sonntag ebenfalls in der Staffel eingesetzt. Als dritter Läufer musste er nur zweimal nachladen und zeigte in der Loipe hinter Sebastian Stalder die zweitbeste Laufzeit im Schweizer Team. «Auch hier lief es tipp-topp für mich», so der Wollerauer. «Schade, haben wir in der zweiten Ablösung eine Strafrunde eingefangen, sonst wäre für uns noch viel mehr dringelegen.» Die Männer klassierten sich damit ebenfalls auf dem beachtlichen siebten Platz, noch vor Italien, Slowenien und Finnland. Teamleader Benjamin Weger lief am Sonntag nicht in der Staffel mit. «Wenn er an den Olympischen Spielen wieder mitläuft, dann liegt für uns in Peking bei einem perfekten Rennen ein sehr gutes Resultat drin», ist sich Hartweg durchaus bewusst.

Die Männerstaffel gewann erneut Norwegen vor Russland und Deutschland. Der Rückstand der Schweizer Staffel auf einen Podestplatz betrug nur gerade gut 40 Sekunden.

Die 21-jährige Amy Baserga überzeugte in Antholz erneut.

Bild Swiss-Ski

 

 

  march24 News: 23.01.2022

Amy Baserga als 28. beste Schweizerin

Amy Baserga erhält in der Abfahrt kurz Zeit zum Verschnaufen. Bild: KEYSTONE/EPA/CHRISTIAN BRUNA

 

Die Schweizer Frauen enttäuschen beim Einzel in Antholz. Im Weltcuprennen über 15 km läuft einzig Amy Baserga in die Weltcup-Punkteränge der Top 40.
 

Bei windigen Verhältnissen wäre die Türe für einen Exploit offen gestanden - 20 Scheiben räumte keine der 96 Athletinnen ab. Aber die in der Loipe nicht überragenden Schweizerinnen konnten dieses Handicap nicht kompensieren. Mit drei Strafminuten - im Einzel wird ein Fehlschuss mit 60 Sekunden geahndet - zog sich Amy Baserga am besten aus der Affäre. Die junge Frau aus Einsiedeln belegte Platz 28. Zudem war sich auch in der Loipe gleichauf mit Elisa und Selina Gasparin und lieferte so den Selektionären nebst dem Jugend-Bonus ein weiteres Argument für eine Nomination für Peking.

Das Schweizer Biathlon-Team der Frauen hat als Staffel die Vorgabe für Peking erfüllt, aber als Einzelläuferin erbrachte einzig Lena Häcki die Anforderungen von Swiss Olympic. Selina Gasparin und Irene Cadurisch erfüllten die Hälfte der Vorgaben in der vergangenen Saison. Somit müssen wohl Elisa und Aita Gasparin in Peking zuschauen.

Zu den Siegerinnen des Tages zählte die Schwedin Mona Brorsson, die als Dritte mit 31 Jahren erstmals auf einem Weltcup-Podest stand - Staffeln nicht mit eingerechnet. Den Tagessieg holte sich die Französin Justine Braisaz-Bouchet.

Keystone-SDA

 

 

Amy News:21.01.2022

Rang 28 und bestes Saisonresultat und wieder beste Schweizerin.

Zum Glück wachsen die Fingernägel immer wieder nach 🤪🤪🤪 (war so nervös)

Mit der 15. schnellsten letzte Runde zeigte sie auch ihren Kampfgeist und ihr läuferisches Potenzial.

 

 

 

Amy News: 07.01.2022

Gemäss Telefon mit Amy war das heutige Rennen ein Kampf. Sie probierte alles und es lief in der Loipe einfach nichts. Hatte schwere Beine und der Gegenwind half bei ihrer Grösse auch nicht. 
 
Doch die zwei Nuller 🔝und die zweitbeste Schützin vom ganzen Feld zu sein 
freute sie doch noch. 😅
 
Mit Rang 48 ist sie trotzdem die beste und einzige Schweizerin die sich für den Verfolger am Sonntag qualifizierte. 
 
Morgen darf sie mit Joscha Burkhalter das erste Mal an einer Single Mix Staffel an den Start gehen. Natürlich könnt ihr das auch live am TV um 14:45 verfolgen. 
 
Hopp Amy !

 

 

march24 News: 20.12..2021

Baserga holt in Annecy Weltcup-Punkte, Hartweg verpasst die Rangierung knapp

Amy Baserga sammet Weltcup-Punkte. Bild: Archiv

In der Verfolgung in Annecy kann die Einsiedler Biathletin ihre Sprint-Klassierung verteidigen und holt Punkte. Der Wollerauer Niklas Hartweg verpasst in seiner ersten Verfolgung als 42. knapp den Sprung in die Weltcuppunkte.

Bereits am Donnerstag im Sprint von Annecy-Le Grand Bornand konnte Biathletin Amy Baserga zum zweiten Mal in ihrer Karriere Weltcuppunkte holen. Auch am Samstag vermochte die Einsiedlerin wieder zu überzeugen. In der Verfolgung über 10 Kilometer sah es zur Rennhälfte gar nach einem absoluten Topresultat aus. Ohne Schiessfehler absolvierte Baserga die beiden Liegendschiessen. Ihr wurden erst die beiden Stehendschiessen zum Verhängnis. Im ersten leistete sich Baserga, die ansonsten am Schiessstand äusserst kaltblütig auftritt, zwei Fehler, beim letzten Schiessen einen. «Ich hätte sauberer Schiessen müssen, dann wäre nach vorne noch mehr möglich gewesen», analysierte Baserga, die aber dennoch glücklich über ihre Leistung ist.

Baserga holt 6 weitere Punkte

Sie sei nach den intensiven letzten Wochen ziemlich «kaputt gewesen, daher ist es ein sauberer Abschluss vor der Weihnachtspause», so Baserga. Am Schluss resultierte wie nach dem Sprint der 35. Platz – und damit sechs weitere Weltcup-Punkte sowie das beste Schweizer Resultat in diesem Rennen. «Es ist cool, als beste Schweizerin ins Ziel zu kommen.»

Niklas Hartweg kann auf ein gelungenes Wochenende zurückblicken, auch wenn es knapp nicht für den Sprung in die Weltcup-Punkte reichte. Bild: Archiv

 

Hartweg nähert sich den Punkten

Für den Wollerauer Niklas Hartweg war dieses Wochenende ein erneuter Schritt nach vorne. Am Freitag konnte er sich als 51. erstmals in seiner Karriere für ein Verfolgungsrennen qualifizieren. In diesem machte er sogar noch Plätze gut, kam seinen ersten Weltcuppunkten schon sehr nahe. Dass es am Schluss als 42. ganz knapp nicht gereicht hat, liegt auch an seiner Leistung im Schiessstand. Zwei Fehler im Liegend- und einen im Stehendschiessen verhinderten schliesslich den Sprung weiter nach vorne. «Im Schiessstand ist es nicht ganz aufgegangen, dennoch nehme ich das Positive mit», so Hartweg.

Ein Weltcup, der sich auch so anfühlte

Für den Höfner war es das erste Mal, dass er vor so vielen Zuschauern – rund 20 000 waren es in Annecy Le Grand Bornand – laufen durfte. Eine sehr eindrückliche und coole Erfahrung, wie er sagt. «Die Atmosphäre war unbeschreiblich, ich habe teilweise meine Trainer nicht mehr verstanden, weil es so laut war.» Es sei für ihn, der sein Weltcup-Debüt feierte, als die Rennen ohne Zuschauer stattfanden, erstmals ein Weltcup gewesen, der sich auch richtig so angefühlt habe.

Das dürfte allerdings für einige Zeit das letzte Mal gewesen sein. Schon das nächste Rennen nach der Weihnachtspause im deutschen Oberhof wird wieder als Geisterrennen durchgeführt. Weitere dürften angesichts der kritischen Lage folgen.

Lars Morger, Redaktion March 24 und Höfe 24
 

Amy News:19.12.2021

Es war für mich als Mami und Fan ein unglaubliches Erlebnis bei einem Weltcup dabei zu sein. Tausende von Zuschauern (alle schön mit Masken) waren am Streckenrand. Auch für Amy war das etwas Neues. Sie sagte, dass es schwierig war das eigene Tempo zu laufen, denn bei diesem Geschrei läuft man meistens zu schnell und die Betreuer am Streckenrand hörte man auch nicht.

Nach den beiden Liegend Schiessen mit null Fehlern war sie sogar auf Rang 22. Nachdem sie aber beim stehend noch 3 Fehler gemacht hat kam sie als beste Schweizerin auf Rang 35 und es gab wieder ein paar Weltcuppunkte. Worüber sie sich sehr freute, ist, dass sie läuferisch immer mehr Fortschritte gemacht hat und mit den besten Läuferinnen mitlaufen konnte.

In den nächsten Tagen wird Amy noch ein bisschen trainieren und darf sich auch nach diesen hektischen und emotionalen Tagen erholen und die Weihnachten mit der Familie feiern.

Ab 3.1. geht es dann ab an den nächsten Weltcup in Oberhof.

Amy und ich möchten uns bei euch für die Unterstützung herzlich bedanken und wünschen euch wunderschöne Weihnachten und für das neue Jahr nur das Allerbeste und bleibt gesund.


 Amy News:16.12.2021

Qualifiziert für den ersten Verfolger

Amy Baserga holt in Annecy-Le Grand Bornand den 35. Platz und darf erstmals im Verfolgungsrennen ran.

von Franz Feldmann

«Sie geht nach einer eh schon guten Saison in die richtige Richtung», freute sich der englische Eurosport-Kommentator in dem Moment, als Amy Baserga in Annecy- Le Grand Bornand über die Ziellinie fuhr. Mit 1:20,7 Minuten Rückstand auf die Siegerin Marte Olsbu Roeiseland lag sie zu diesem Zeitpunkt im Biathlon-Sprint auf dem hervorragenden 35. Rang. Beide Schiessen hatte die Einsiedlerin ohne Fehlschuss hingelegt und damit den Grundstein für die erstmalige Qualifikation für das Verfolgungsrennen am Samstag gelegt. In der Loipe sah es früh nach einem grossen Rückstand aus. Erst auf dem letzten Kilometer konnte Baserga zulegen.

Das ermöglichte der Einsiedlerin, ihren guten 35. Rang bis zum Schluss zu verteidigen. Anders als in den ersten Abschnittszeiten, wo sie im Klassement mit ihrer Laufleistung immer noch ein paar Ränge verloren hatte. Lena Häcki wurde als beste Schweizerin mit knapp 14 Sekunden Vorsprung auf Baserga 24. Auch Irene Cadurisch zeigte ein gutes Rennen und geht als 47. mit 1:42,7 Minuten Rückstand auf Roeiseland am Samstag in die Loipe.

Freude über die Qualifikation bei Amy Baserga.

Bild zvg


Amy News:16.12.2021

War das ein Spektakel mit so vielen Zuschauern am Streckenrand zu stehen und die besten Biathletinnen anzufeuern. Amy machte O Fehler und qualifizierte sich mit dem 35. Rang (und wieder gab es ein paar Weltcuppunkte 🥰) für den Verfolger am Samstag!

Verfolger ist ihr Rennen. Das liebt sie Frau gegen Frau zu kämpfen.

Also TV 📺 einschalten. Um 13 Uhr wird es live zu sehen sein.

Morgen werden wir die Männer sehen und hoffen dass sie sich auch qualifizieren können.

 

 

 


Amy News:.15.12.2021

Nochmals ganz herzlichen Dank für euren Support und die Unterstützung für die Wahl als Sport Talent 2021. 🥰 🙏

Amy ist bereits wieder in den Vorbereitungen für den morgigen Sprint in Frankreich. Um 14:59:00 wird sie mit der Nr 88 am Start sein.

Mein Vater, mein Sohn Tim und ich werden vor Ort mit Glocken 🔔und Fahnen 🇨🇭dabei sein und sie laut unterstützen.

Freue mich riesig dabei sein zu können. Man erwartet viele Zuschauer und Fans, denn es ist ev der letzte Austragungsort wo Zuschauer erlaubt sind.

Also Daumen drücken und

HOPP AMY


 Amy News:.12.12.2021

Ihr habt entschieden: Amy Baserga ist das «SRF 3 Best Talent Sport» 2021! Die 21-Jährige schrieb im vergangenen Winter Schweizer Sportgeschichte, als sie an den Titelkämpfen im Tirol als erste Biathletin von Swiss-Ski WM-Gold auf der höchsten Nachwuchsstufe gewann – und dies gleich doppelt. Wir gratulieren dir ganz herzlich! 😍😍😍

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Wer soll «SRF 3 Best Talent Sport» 2021 werden? Gib deine Stimme ab!  

SRF 3 Best Talent Sport: Amy Baserga

Amy Baserga gilt in der aufstrebenden Biathlon-Nation Schweiz als grosses Versprechen für die Zukunft. Die 21-Jährige aus Einsiedeln schrieb im vergangenen Winter Schweizer Sportgeschichte, als sie an den Titelkämpfen in Obertilliach in Tirol als erste Biathletin von Swiss-Ski WM-Gold auf der höchsten Nachwuchsstufe gewann – und dies gleich doppelt. Zuerst triumphierte sie ohne Schiessfehler im Sprint, dann siegte die Schwyzerin auch in der Verfolgung. Bereits früh bewies Baserga ihr Talent in der Langlauf-Loipe und traf am Schiessstand reihenweise ins Schwarze, zuerst national, dann international. Seit 2018 holte sie bei Junioren-Weltmeisterschaften in jedem Jahr mindestens eine Medaille. Nun will sie sich auch im Weltcup bewähren.

Wer soll «SRF 3 Best Talent Sport» 2021 werden? Gib deine Stimme ab! 

Teaser: Amy Baserga auf ihrem Weg zum Radiointerview

Amy Baserga während des Radio-Interviews mit Moderator Mario Torriani. Bild: Franz Feldmann

Die Einsiedler Biathletin Amy Baserga ist als «Best Talent Sport» nominiert. Redaktor Franz Feldmann hat sie auf ihrem Weg zur Sendung begleitet. Den Bericht gibt es morgen in der Zeitung oder auf march24 und höfe24.

 


srf News :05.12.2021

Schweizer Frauen-Staffel löst Peking-Ticket – Weger auf Rang 10

Die Frauenstaffel schafft es trotz Mängeln am Schiessstand auf Rang 9. Benjamin Weger zeigt eine gute Verfolgung.

Die französischen Biathletinnen haben das erste Staffelrennen der noch jungen Saison für sich entschieden. Auf den 4x6 km in Östersund setzten sich Anaïs Bescond, Anaïs Chevalier-Bouchet, Julia Simon und Justine Braisaz-Bouchet knapp eine Minute vor Belarus durch. Rang 3 holte sich Schweden im Fotofinish vor Norwegen.

Aita Gasparin zeigt Nerven

Die Schweizerinnen lösten mit Rang 9 das Olympia-Ticket. Amy Baserga, Lena Häcki, Aita Gasparin und Selina Gasparin vergaben mit einer ungenügenden Schiessleistung ein besseres Ergebnis: Eine Strafrunde und 12 Nachlader musste sich die Schweiz notieren lassen. Nur die Schwedinnen (2+11) schossen von den Top-10-Teams noch unpräziser.

 

Baserga und Häcki gelangen die 6 km mit insgesamt 3 respektive 4 Nachladern ordentlich. Aita Gasparin flatterten beim Stehendanschlag dann die Nerven. Auch nach 3 Nachladern blieb noch eine Scheibe stehen. Der Abstand auf die Russinnen und Rang 8 stieg dadurch auf eine Minute an. Schlussläuferin Selina Gasparin, die mit nur einem Nachlader stehend für die beste Schiessleistung im Schweizer Team sorgte, verteidigte den 9. Platz.

Auch Weger mit Top-10-Rang

Benjamin Weger zeigte gleichenorts eine gute Leistung. Der als 10. gestartete Walliser behielt diesen Rang in der Verfolgung. Nach einer Strafrunde bei 3 von 4 Stopps am Schiessstand durfte Weger auf Platz 6 liegend gar noch weiter nach vorne schielen. Ein Fehlschuss stehend bei der vorletzten Scheibe liess diesen Traum indes platzen. Der ebenfalls für die Verfolgung qualifizierte Sebastian Stalder trat nicht zum Wettkampf an.

1:17 Minuten schneller als Weger war Sieger Vetle Christiansen. Der als 5. ins Rennen gestartete Norweger musste nur einmal in die Strafrunde und profitierte davon, dass Sprint-Gewinner Sebastian Samuelsson bei jedem der vier Schiessen eine Scheibe stehen liess. Der Schwede wurde vor Emilien Jacquelin aus Frankreich Zweiter.

 

 

 


Amy News:.05.12.2021

4X6 KM STAFFELWETTKAMPF FRAUEN

 

 


Amy News:.04.12.2021

Morgen Sonntag um 12.35 darf Amy für das Team Switzerland als Startläuferin das Staffelrennen eröffnen.

Es wird live auf SRF zu sehen sein.   Hopp Schwiiz

 


Amy News:28.11.2021

 

 


 29.11.2021

Amy Baserga holt im Sprint die ersten Weltcup-Zähler

Amy Baserga gewinnt bei ihrem dritten Einsatz im Weltcup die ersten Zähler, welche für die Top 40 vergeben werden. Die Gasparin-Schwestern klassieren sich nicht in den Top 60.

Die 21-jährige Biathletin Amy Baserga aus Einsiedeln belegt im Sprint von Östersund den 34. Rang.Nach einem Fehler im Liegend-Anschlag war sie 1:38 Minuten langsamer als die fehlerfreie Siegerin Hanna Öberg aus Schweden. Amy Baserga sorgte für den einzigen Lichtblick der Schweizer Frauen zum Saisonauftakt. Lena Häcki und die drei Gasparin-Schwestern fielen mit zwei oder mehr Schiessfehlern und einer mässigen Laufleistung weit zurück. Selina Gasparin wird 68. Aita Gasparin 72. und Elisa Gasparin 76.

Amy Baserga ist dreifache Junioren-Weltmeisterin. Am Samstag hatte sie im Einzel die ersten 18 Schüsse ins Ziel gesetzt. Dann unterliefen ihr noch zwei Fehler, die sie vom 15. in den 49. Rang zurückfallen liessen. Die Schweizerin dürfte im Verlaufe des Winters ihre Laufleistung noch steigern. In der Vorbereitung hatte sie Probleme mit der Kniescheibe und musste zwei Monate auf das Rollski-Training verzichten.

Autor: Agentur sda
Zuletzt aktualisiert: 
Quelle: sda
News  unitedschool 29.11.2021
BIATHLON: 7 WELTCUP-PUNKTE FÜR AMY BASERGA!
 

Am Wochenende nahm Amy Baserga zum zweiten und dritten Mal in ihrer Karriere an einem Weltcup-Rennen teil. Mit Erfolg: Im Rennen #2 sorgte die ehemalige UNITED-Lernende für ein Ausrufezeichen, in Rennen #3 konnte sie gar erstmals über Punkte auf oberster Stufe jubeln.

Die 21-Jährige lag in Östersund beim Einzelrennen über 15 Kilometer lange Zeit ausgezeichnet im Rennen. Ihre ersten 18 Treffer landeten allesamt im Schwarzen, eine Top20-Klassierung war in Griffweite. Mit zwei «Miesen» bei den letzten beiden Schüssen fiel die Einsiedlerin dann aber noch etwas zurück. Der 49. Schlussrang ist dennoch als starke Leistung und als Achtungserfolg zu werten.

Noch besser lief es Amy tags darauf. Im Sprint-Rennen leistete sich die Scharfschützin bei zehn Versuchen nur einen Fehlschuss. Das reichte, um als 34. und beste Schweizerin erstmals Weltcup-Punkte einzufahren.

Mit ihren ausgezeichneten Auftritten in Schweden lanciert die B-Kader-Athletin den Olympia-Winter so richtig. Zwar liegen in der nationalen Hierarchie einige Athletinnen zurzeit noch vor ihr. Mit Blick auf die holprige Saisonvorbereitung – Amy fiel infolge Krankheit und Verletzungen mehrere Wochen aus – stimmt der Auftakt sehr zuversichtlich. Die einstige UNITED-Athletin hat damit bereits angetönt, dass sie womöglich auch für die Olympischen Spiele im Februar in Peking eine Kandidatin sein kann.



srf News :28.11.2021 

Biathlon-Sprint in ÖstersundBaserga holt bei Öberg-Sieg erste Weltcup-Punkte

Mit nur einem Schiessfehler ist die 21-Jährige der Lichtblick in einem schwachen Schweizer Team.

3. Weltcup-Einsatz, erste PunkteAmy Baserga deutet in Östersund ihr Potenzial an.FRESHFOCUS

Baserga als Schweizer Lichtblick

Wie schon am Tag zuvor im Einzel konnten die Schweizerinnen nicht um die Top-Klassierungen mitreden. Als einzige schaffte Team-Juniorin Amy Baserga den erstmaligen Sprung in die Punkte. Die 21-jährige Schwyzerin musste nur einmal in die Strafrunde und beendete das Rennen auf Rang 34. Lena Häcki (53.), Selina Gasparin (68.), Aita Gasparin (71.) und Elisa Gasparin (76.) trafen allesamt mindestens 2 Scheiben nicht.


Amy News:28.11.2021

Juhuuuu die beste Schweizerin  und die ersten Weltcuppunkte sind im Sack. 🥰🥰🚀🚀

Mit 1 Fehler beim liegend Schiessen wurde sie heute 34.

Morgen ist ein Ruhetag für sie und am Donnerstag geht sie wieder bei einem Sprint an den Start. 🚀

Biathlon 7,5km Sprint der Damen, Östersund Season Opening (SWE) / 28.11.2021 11:00 Uhr

1 Hanna Öberg SWE 19:01.50min
2 Anaïs Chevalier-Bouchet FRA +11.30s
3 Marte Olsbu Røiseland NOR +15.40s
4 Dzinara Alimbekava BLR +18.00s
5 Hanna Sola BLR +27.30s
6 Justine Braisaz-Bouchet FRA +35.90s
7 Franziska Preuß GER +38.80s
8 Elvira Öberg SWE +38.90s
9 Linn Persson SWE +47.10s
10 Ida Lien NOR +50.90s
11 Eva Kristejn Puskarčíková CZE +52.80s
12 Clare Egan USA +53.20s
13 Anaïs Bescond FRA +54.00s
14 Baiba Bendika LAT +59.50s
15 Marketa Davidova CZE +59.80s
16 Anna Weidel GER +1:01.30min
17 Uliana Nigmatullina RUS +1:03.70min
18 Mona Brorsson SWE +1:06.50min
18 Jessica Jislova CZE +1:06.50min
20 Anna Magnusson SWE +1:09.00min
21 Lisa Theresa Hauser AUT +1:15.10min
22 Lotte Lie BEL +1:18.30min
23 Dorothea Wierer ITA +1:18.60min
24 Olena Bilosiuk UKR +1:22.10min
25 Denise Herrmann GER +1:22.40min
26 Valeriia Vasnetcova RUS +1:24.00min
27 Ingrid Landmark Tandrevold NOR +1:28.90min
28 Tiril Eckhoff NOR +1:30.70min
29 Tereza Vinklarkova CZE +1:30.80min
30 Karoline Offigstad Knotten NOR +1:31.60min
31 Dunja Zdouc AUT +1:32.80min
32 Mari Eder FIN +1:34.50min
33 Kristina Reztsova RUS +1:36.90min
34 Amy Baserga SUI +1:38.90min
35 Julia Simon FRA +1:39.70min
36 Christina Rieder AUT +1:40.80min
37 Tuuli Tomingas EST +1:45.20min
38 Yuanmeng Chu CHN +1:48.00min
38 Vanessa Voigt GER +1:48.00min
40 Janina Hettich GER +1:48.90min
41 Milena Todorova BUL +1:49.00min
42 Emma Lunder CAN +1:51.40min
43 Lisa Vittozzi ITA +1:51.90min
44 Vita Semerenko UKR +1:52.00min
45 Larisa Kuklina RUS +1:53.10min
46 Deedra Irwin USA +1:54.80min
46 Samuela Comola ITA +1:54.80min
48 Ivona Fialkova SVK +1:55.20min
49 Monika Hojnisz-Starega POL +2:00.20min
50 Yuliia Dzhima UKR +2:01.10min
51 Gabriele Lescinskaite LTU +2:01.40min
52 Irina Kruchinkina BLR +2:01.50min
53 Lena Häcki SUI +2:01.80min
54 Lucie Charvatova CZE +2:02.20min
55 Stina Nilsson SWE +2:03.00min
56 Chloé Chevalier FRA +2:03.50min
57 Julia Schwaiger AUT +2:03.60min
58 Elena Kruchinkina BLR +2:03.90min
59 Anna Maka POL +2:04.60min
60 Vanessa Hinz GER +2:08.10min
61 Daniela Kadeva BUL +2:09.40min
62 Ekaterina Avvakumova KOR +2:10.30min
63 Sarah Beaudry CAN +2:10.40min
64 Galina Vishnevskaya KAZ +2:12.00min
65 Iryna Leshchanka BLR +2:12.40min
66 Jialin Tang CHN +2:16.10min
67 Alina Stremous MDA +2:17.20min
68 Selina Gasparin SUI +2:17.90min
69 Aliona Ivanova MDA +2:18.30min
70 Anna Juppe AUT +2:18.60min
71 Aita Gasparin SUI +2:20.50min
72 Anastasia Tolmacheva RUS +2:23.50min
73 Natalija Kocergina LTU +2:24.70min
74 Susan Külm EST +2:24.80min
75 Johanna Talihärm EST +2:25.60min
76 Elisa Gasparin SUI +2:27.00min
77 Ekaterina Bekh UKR +2:27.80min
78 Ziva Klemencic SLO +2:30.40min
79 Irina Kazakevich RUS +2:30.70min
80 Darya Klimina KAZ +2:35.00min
81 Suvi Minkkinen FIN +2:36.20min
82 Paulína Fialková SVK +2:39.50min
83 Fanqi Meng CHN +2:42.20min
84 Nastassja Kinnunen FIN +2:42.50min
85 Susan Dunklee USA +2:42.90min
86 Fuyuko Tachizaki JPN +2:44.30min
87 Polona Klemenčič SLO +2:46.70min
88 Sanita Bulina LAT +2:51.80min
89 Michela Carrara ITA +2:55.10min
90 Sari Maeda JPN +2:56.00min
91 Ji-Hee Mun KOR +3:01.30min
92 Seon-Su Kim KOR +3:03.20min
93 Juliane Frühwirt GER +3:05.30min
94 Svetlana Mironova RUS +3:05.60min
95 Emilie Ågheim Kalkenberg NOR +3:06.20min
96 Nika Vindisar SLO +3:07.10min
97 Elena Chirkova ROU +3:11.60min
98 Karolina Piton POL +3:13.40min
99 Valentina Semerenko UKR +3:21.30min
100 Erika Jänkä FIN +3:26.50min
101 Kamila Żuk POL +3:27.10min
102 Joanne Reid USA +3:30.80min
103 Kadri Lehtla EST +3:36.30min
104 Yan Zhang CHN +3:40.40min
105 Anika Kozica CRO +3:46.50min
106 Rebecca Passler ITA +3:51.40min
107 Benita Peiffer CAN +3:51.50min
108 Anastassiya Kondratyeva KAZ +3:56.90min
109 Henrieta Horvatova SVK +4:16.50min
110 Asuka Hachisuka JPN +4:27.40min
111 Yurie Tanaka JPN +4:42.90min
112 Annija Keita Sabule LAT +4:56.70min
113 Lora Hristova BUL +5:55.20min
- Amanda Lightfoot GBR DNS
- Nadia Moser CAN DNS
- Darcie Morton AUS DNS

 


Amy News: 27.11.2021

Lange mussten wir warten bis die Startnr 111 an den Start ging. Läuferisch ist Amy noch nicht ganz in topform. Dafür ist sie mega glücklich dass es im Schiessstand geklappt hat.

Beim letzten Schiessen hatte sie ein bisschen kalt und die Konzentration war weg beim 4. Schuss. Der fünfte war sehr knapp. Schade. 🤷🏼‍♀️ Aber das ist Biathlon.

Mit dem 49. Rang (knapp hinter den ersten Weltcuppunkten) und mit einem Abstand von 5:23:8 darf Amy mega stolz sein.

Jetzt gut erholen und morgen gehts weiter beim Sprint.

Hopp Amy 🍀🍀 


blick.ch News :27.11.2021

Beim Biathlon-Saisonauftakt der Frauen in Östersund
Baserga (21) schafft beinahe ersten Weltcup-Exploit
Marketa Davidova gewinnt das erste Saisonrennen der Biathletinnen über 15 km überlegen. Selina Gasparin läuft als einzige Schweizerin in die Punkte, Amy Baserga setzt ein Ausrufezeichen. Benjamin Weger verpasst die Punkteränge.

Amy Baserga zeigt zum Saison-Auftakt der Biathletinnen bei ihrem erst zweiten Weltcup-Auftritt eine starke Leistung

Die junge Schwyzerin rutscht erst wegen 2 Fehlversuchen im letzten Schiessen aus den Punkte-Rängen.

 Ein insgesamt misslungener Auftakt in die Weltcup-Saison für die Schweizer Biathletinnen. Beim Auftakt in Östersund mit dem Einzelrennen über 15 km punktete einzig Selina Gasparin.

 

Die 37-jährige Teamseniorin gab eine bessere Platzierung mit 2 Fehlern im letzten Schiessen aus der Hand, lief als 34. immerhin noch in die Punkte. Lena Häcki nahm sich mit 2 Fehlschüssen (im 1. Schiessen) früh selber aus dem Rennen und beendet das Rennen auf Platz 50. Auch Elisa (54.) und Aita Gasparin (68.) kamen im kalten Schweden nicht auf Touren.

Baserga beinahe mit Exploit

Einen starken Auftritt zeigte die jüngste Schweizerin im Team, Amy Baserga. Dank der 21-Jährigen lag ein Schweizer Exploit lange in der Luft. Baserga traf bei den ersten drei Schiessen 18 Mal ins Schwarze, lag vor der Schlussrunde noch in den Top 20. Beim letzten Schiessen versagten dann aber auch die Nerven der doppelten Junioren-Weltmeisterin. Mit zwei Fehlschüssen und zwei Strafminuten zum Abschluss rutschte Baserga auf den 49. Schlussrang zurück.

Zwar keine Punkte, dennoch ein Achtungserfolg für die Schwyzerin! Baserga hat unglaublich emotionale Monate hinter sich, musste unter anderem den Tod ihres Freundes verarbeiten. In Östersund stand Baserga erst zum zweiten Mal im Weltcup am Start.

Den Sieg in Östersund sicherte sich Marketa Davidova. In überlegener Manier: Die tschechische Weltmeisterin traf alle 20 Scheiben, zog damit keine einzige Strafminute ein. Ein wahres Kunsstück. In der Endabrechnung siegte Davidova mit 1:17 Minuten Vorsprung vor der Österreicherin Lisa Hauser. Denise Herrmann aus Deutschland komplettierte das Podest. 


srf News :27.11.2021

Baserga mit AusrufezeichenDavidova und Laegreid siegen in Östersund

Marketa Davidova und Sturla Holm Laegreid gewinnen die Einzelrennen in Östersund. Selina Gasparin läuft in die Punkte.


Amy News:24.11.2021

Amy startet morgen 25.11.2021 um 12:35:45 mit der Startnr. 111 von insgesamt 116 Athletinnen.

Es wird im SRF 2 ORF und ARD live übertragen.

 

 

 


march24 News: 24.11.2021

Erster Weltcupstart steht bevor:

Baserga will das Optimum herausholen

Amy Baserga hat in den Qualifikationsrennen in Schweden bereits beachtliche Resultate geliefert. Bild: Filippo Maddalin

 

Die Einsiedler Biathletin Amy Baserga steht am Schluss ihrer Vorbereitungen und kurz vor ihrem Start zum ersten Weltcuprennen. In einer kleinen Serie zeigen wir ihren beschwerlichen Weg dorthin. Teil 2: Rückblick und vor dem ersten Start.

 

Ein neues Gewehr war geplant. Das war der Stand Ende Sommer. Doch daraus wurde für Amy Baserga nichts. «Zu dieser Zeit wurde ich wieder krank und konnte nicht mit ins Trainingslager», bedauert die Einsiedlerin. «Der zusätzliche Zeitaufwand, dafür nach Deutschland zu fahren, hätte sich nicht gelohnt. So haben wir das Projekt auf den nächsten Frühling verschoben.» Nachdem es mit Oberhof für Baserga aus Gesundheitsgründen noch nicht geklappt hat, kam sie im Oktober im Trainingslager in Ramsau zu ihrem ersten Schneetraining auf dem Gletscher. «Es ist alles tipp-topp gegangen.»

 

Harziger Start auf der Loipe

Anfangs November reiste sie zusammen mit dem ganzen Schweizer Team nach Idre Fjäll in Schweden. Es standen Intervalltrainings und interne Testrennen an. «Die sind für mich nicht so gut gegangen, ich fühlte mich nicht so gut.» Eine Ohrenentzündung kurz vor der Abreise machte sie zu müde für diese Aufgaben. «Da habe ich eigentlich den Glauben verloren, an den Rennen am Wochenende teilnehmen zu können.» Sie fragte ihre Trainerin, ob es überhaupt Sinn mache, an den Qualifikationsrennen gegen starke internationale Konkurrenz an den Start zu gehen. Diese gab im Verlauf der Woche grünes Licht. Zum Erstaunen von Baserga holte sie gleich einen 12. und einen 13. Platz. «Ich habe mich auf dem Schnee immer wohler gefühlt und im Schiessstand zum Glück super Resultate erzielt.»

 

«Ich liess mir im Schiessstand viel Zeit und das hat sich ausbezahlt»
Amy Baserga, Biathletin aus Einsiedeln

 

Viel Zeit gelassen

Das wog die verminderte Laufleistung aufgrund der eingeschränkten Vorbereitungen mehr als auf. Baserga wusste, dass sie vor allem mit dem Schiessen eine Chance hatte, einen guten Wettkampf zu zeigen, denn in den internen Wettkämpfen hatte sie auf ihre Mannschaftskolleginnen auf der kurzen Strecke zwischen einer halben und einer ganzen Minute Zeit verloren. «Also liess ich mir im Schiessstand viel Zeit, das hat sich ausbezahlt.» So gabs in den zwei Rennen bei 30 Schüssen nur gerade zwei Fehlversuche. Das ist Biathlon-Top-Niveau. «Darum bin ich wirklich mega zufrieden.» Auch deshalb, weil sie sich im Verlauf der Rennen auch in der Loipe immer wohler fühlte und sich steigern konnte. Auch ein weiteres Missgeschick liess sie nicht auf ihrem Weg abbringen. «Im Rennen habe ich eine Stockspitze verloren. So musste ich eine Runde mit einem falschen und die restlichen drei Runden mit einem zu kleinen Stock laufen. Es war mühsam.»

Erster Weltcupstart

Mit welchem Gefühl reist Amy Baserga nun nach Östersund an die Weltcuprennen? «Das ist noch schwer zu sagen.» Nach einem kurzen Moment überlegen sagt sie: «Eigentlich mit einem guten. Klar, das Laufen muss besser werden, dafür klappts im Schiessen.» Sie hat sich vorgenommen, morgen Samstag auch in der Loipe Vollgas zu geben. Sollte sie eine andere Athletin in der Spur überholen, so will sie «möglichst lange dran bleiben». Das Ziel ist für sie ab morgen in Östersund ganz klar: «Ich will den Abstand auf die anderen Läuferinnen in der Loipe immer kleiner werden lassen und mich im Schiessstand voll konzentrieren.» Rangmässig ist es eh schwierig, vor Beginn der Saison, also ohne einen direkten Vergleich zur Konkurrenz, eine Prognose abzugeben. Es macht keinen Sinn, sich auf eine Zahl festzulegen. «Viele junge Athletinnen werden am Start sein», weiss Baserga. «Da werde ich sehen, wo ich stehe.» So bleibt für sie das Wichtigste, sich im Weltcup durch gute Resultate zu behaupten und vielleicht sogar «vorne mitzumischen». Jede Saison sei wieder anders.

 

«Die Olympischen Spiele sind sicher ein Thema für mich»
Amy Baserga, Biathletin aus Einsiedeln

 

Junioren WM und Olympia nah beieinander

Auf jeden Fall macht sich Amy Baserga in den ersten Rennen noch nicht zu viel Druck. «Die wichtigsten Rennen für mich sind erst im Februar und März», erklärt sie. Das sind die Junioren-Weltmeisterschaften vom 21. Februar bis 3. März in Soldier Hollow (USA). Nur gerade eine Woche zuvor finden andere wichtige Wettkämpfe statt: die Olympischen Spiele in Peking. «Wahrscheinlich würde beides gehen», sagt Baserga, auch wenn die ganze Reiserei wohl streng werden würde. «Die Olympischen Spiele sind sicher ein Thema für mich. Ich denke, dass der weitere Saisonverlauf Klarheit bringen wird, wo ich meine Prioritäten setzen werde, ob für die Olympischen Spiele oder die Junioren-WM.» Anders als bei den Männern sind alle fünf Schweizer Athletinnen in Östersund startberechtigt. Das heisst, dass Baserga an allen Weltcup-Rennen an diesem Wochenende am Start sein wird. Eine neue Erfahrung, auf die sie sich freut. Nach diesen Rennen wir im Schweizer Team eine erste Bilanz gezogen, denn weitere Schweizer Athletinnen kämpfen um die begehrten Weltcup- Plätze. Eine neue Erfahrung auch hier, denn bei den Juniorinnen war bis anhin ziemlich klar, dass Baserga einen Startplatz auf sicher hatte. «Es ist doch cool, wenn das Team ab und zu durchmischt wird und es auch intern spannend wird», so Baserga.

 

Baserga steht ein anstrengender Wettkampf bevor

Sie erwartet, dass es stark darauf ankomme, wie die ersten Rennen laufen. Mit Lea Meier, Irene Cadurisch und Flurina Volken wird Amy Baserga um einen Platz im Team kämpfen müssen. «Da die Vorbereitung nicht optimal gelaufen ist, bin ich nur schon einmal froh, im Weltcup starten zu können.» Einen grossen Vorteil hat die 21-jährige Einsiedlerin: «Ich kann im Wettkampf das Optimum aus mir herausholen.» So freut sie sich riesig darauf, die ersten Weltcup-Erfahrungen an diesem Wochenende machen zu können. Sie erwartet einen strengen Wettkampf. «Egal auf welcher Stufe, Biathlon-Wettkämpfe sind immer streng. Aber im Weltcup ist die psychische Belastung mit all dem Drum-Herum und der Aufmerksamkeit viel grösser.» Auch ist sie froh, dass sie zu Beginn der Saison eingesetzt wird, denn das sei viel einfacher, als wenn sie mitten in der Saison ins kalte Wasser geworfen werde.

 

 Franz Feldmann, Redaktion March24 & Höfe24

 


 Amy News:18.11.2021

 Zehnköpfiges Schweizer Biathlon-Team
beim Weltcup-Start

 

Swiss-Ski hat für den Weltcup-Auftakt im Biathlon in Östersund je fünf Athletinnen und Athleten selektioniert.

Zum zehnköpfigen Aufgebot gehören Amy Baserga, Aita Gasparin, Elisa Gasparin, Selina Gasparin und Lena Häcki sowie Joscha Burkhalter, Jeremy Finello, Niklas Hartweg, Sebastian Stalder und Benjamin Weger.

Der Auftakt zur Weltcup-Saison 2021/22 erfolgt am Samstag, 27. November, mit einem Einzel über 15 km (Frauen) respektive 20 km (Männer). Tags darauf stehen Sprint-Rennen für beide Geschlechter auf dem Programm.

Die zweiten Sprint-Wettkämpfe der Saison finden am Donnerstag, 2. Dezember, ebenfalls in Östersund statt. Am 4. Dezember stehen das Verfolgungsrennen der Frauen sowie die 4x7,5-km-Staffel der Männer auf dem Programm. Zum Abschluss des Weltcups in Mittelschweden tragen die Männer am Folgetag eine Verfolgung aus, die Frauen ihr erstes Staffel-Rennen.

Vor zwei Jahren hatten die drei Gasparin-Schwestern zusammen mit Lena Häcki in Östersund den ersten Weltcup-Podestplatz einer Schweizer Frauen-Staffel herausgelaufen. Das helvetische Quartett musste sich damals als Zweite nur Norwegen geschlagen geben.

 


Amy News:14.11.2021

 

Beim heutigen Einzel lief Amy mit nur 1 Fehler von insgesamt 20 Schuss auf den sensationellen 11. Platz. 🎉🥳 Sie hat somit die Weltcup-Qualifikation geholt. Bravo 👍🏻 Sie wird in 2 Wochen in Oestersund Schweden 🇸🇪 am Start sein.

Skidskytte: Idre

Kortdistans, damer • 1 tim 15 min

 

 

 

 

Auch heute steht Amy am Start und zwar ein 12.5 km Wettkampf. Hopp Amy


Amy News: 12.11.2021

 

Start in die neue Saison gegen ein hochkarätiges Feld. Dorothea Wierer, Hanna Oeberg, etc werden am Start sein. Ihr könnt es live mitverfolgen.

https://www.svtplay.se/skidskytte-idre

Live-Resultate


march24 News: 12.11.2021

Amy Basergas beschwerlicher Weg in die nächste Saison

Amy Baserga schaut im Gespräch auf Erfolge und schwierige Zeiten zurück. Bild: Lars Morger

Locker sitzt Biathletin Amy Baserga im Café in Pfäffikon. Einige Monate sind vergangen, seit sie letztmals wettkampfmässig im Einsatz stand. Mit einer gewissen Distanz lässt sich viel leichter auf die vergangene, aufwühlende Saison zurückblicken. Sie muss nicht lange nachdenken, wenn es um die Highlights des letzten Winters geht: «Die Juniorinnen-WM ist immer noch sehr präsent.» Kein Wunder, denn Baserga war die erste Athletin von Swiss-Ski, die auf dieser Stufe zwei Goldmedaillen geholt hat. «Es ist nicht nur der sportliche Erfolg, sondern auch die Tatsache, dass ich mich auf einen Wettkampf gezielt fokussieren kann, auch wenn die Vorbereitungen alles andere als optimal waren.» Die Einsiedlerin hat gelernt, dass sie sich auf den Tag X zusammenreissen und konzentrieren kann. Diese Erkenntnis nimmt sie gerne mit und macht sie stark. Auf jeden Fall schaut sie noch immer gerne diese Videos an. «Ach ja, das war doch etwas richtig Cooles, du hast da etwas geleistet », lacht sie verschmitzt.

Trainings verpasst

Letzte Saison ist sie mit einer verkürzten Vorbereitung nicht ideal in den Winter gestartet. Das scheint sich bei Baserga weiterzuziehen. Auch in diesem Sommer lief einiges nicht optimal. Der Beginn war recht zufriedenstellend für die bald 21-Jährige. «Ich bin ins 9-köpfige Frauenteam gekommen, habe mit Andreas Kuppelwieser und Sandra Flunger super Trainer.» Baserga konnte von guten Trainingseinheiten in Lenzerheide, Martell, Antholz und Oberhof profitieren. Zwar haben sie immer wieder kleine Blessuren an einem vollen Training gehindert, gröberes war aber nicht dabei.

Dann passierte nach zwei Tagen Training in Antholz beim Liegen auf die Schiessmatte das, was sie lange beschäftigt hat: Die Kniescheibe sprang heraus, sie riss sich die Innenbänder und Sehnen am hinteren Oberschenkel. «Ich habe noch 30 Minuten trainiert, dann kamen die Schmerzen.» Sie musste nach Hause, um ein MRI zu machen. «Jetzt ist es schon sieben Wochen her», sagt sie zu diesem Zeitpunkt, viel unangenehme Reha-Arbeit alleine waren das Resultat. Auch nicht gerade förderlich für die Motivation. «Ich kann alles ausser Skating machen, das Knie hält.» Zwar weiss sie das, aber der Kopf hat noch immer nicht das volle Vertrauen in den eigenen Körper. Das macht das Trainieren keineswegs einfach für Baserga. Gerne wäre sie mit den anderen Frauen voll am Trainieren. Sie will nicht immer eine «Extrawurst » im Training, auch wenn ihr diese von den Trainern zugestanden wird. «Es ist nicht schön, hören zu müssen, ‹Baserga macht etwas anderes›.» Jetzt, wo sie neu im Team ist, würde sie gerne voll mitmachen.

Zuerst bekam sie das Ok fürs Velofahren, hatte keine Schmerzen mehr. Endlich raus aus dem Reha-Alltag, freute sie sich. «Gut», sagte sie sich, «ich mache eine coole Bike-Tour.» Das hätte sie besser sein lassen. Sie stürzte auf den Kopf und holte sich eine Hirnerschütterung. Das bedeutete wieder eine Woche Pause, eine Woche lang nichts tun. Dann gings reduziert ins Trainingslager, und einmal mehr diese «Extrawurst». Auch dieses Mal konnte sie nicht voll mitmachen, was sie so gerne getan hätte. Mittlerweile geht es wieder, der Kopf macht mit. «Nun hoffe ich, dass es den ganzen Winter durch genug ist», lacht sie und seufzt.

 

«Es ist nicht schön zu hören, ‹Baserga macht etwas anderes›.»
Amy Baserga, Biathletin aus Einsiedeln

«Es nervt»

Gibt es in einer solchen Unglücksphase Momente, wo man sich fragt, «warum erneut ich»? «Das nicht unbedingt», erklärt Baserga. «Doch manchmal hat meine Motivation schon ein bisschen gelitten.» Es habe einfach genervt, war etwas trostlos. «Die Reha alleine hat nicht wirklich Spass gemacht.» Darum freut sie sich jetzt um so mehr, dass sie wieder voll mit dem Team mittrainieren kann. Ein Team, das sie mitträgt. In Hochfilzen wird ein weiterer Schliff geholt, auch darauf freut sie sich. Sie ist im Sommer noch nie dort gewesen. Da wird es auch Rennen geben, die Baserga noch nicht mitmachen kann. Allzufest soll sie nach dieser Vorbereitung noch nicht forciert werden.

Sie freut sich auf das Trainingslager im November in Kontiolahti. Dort werden Testrennen stattfinden. Da gilt es für Baserga, sich für die kommenden Weltcuprennen intern im Schweizer Team zu qualifizieren. Denn das soll der nächste Schritt sein. Juniorenrennen gehören mit Ausnahme der WM der Vergangenheit an. Diese Saison will sie bei den Aktiven Fuss fassen, sich an die Weltspitze herantasten. Die WM 2025 in Lenzerheide ist zwar noch einiges weg, aber «das kommt schnell», wie sie sagt. Dazu kommen noch leise Hoffnungen, sich für die kommenden Olympischen Spiele in Peking zu qualifizieren. Das wäre eine willkommene Gelegenheit, wichtige internationale Luft zu schnuppern mit dem Ziel, 2025 an der WM und dann natürlich an den Olympischen Spielen 2026 in Antholz gut vorbereitet zu sein.

 

«Die Reha hat nicht wirklich Spass gemacht.»
Amy Baserga, Biathletin aus Einsiedeln
 

Zuerst die Qualifikation schaffen

Baserga ist sich bewusst, dass das Programm «sehr happig» wird. Die Junioren-WM und die Olympischen Spiele sind nur gerade eine Woche getrennt. Auf der anderen Seite macht es den Formaufbau auch einfacher, weil alles nahe beisammen ist. «Sollte ich mich qualifizieren, würde ich nach der Olympiade in China direkt wieder zurück nach Amerika zur Junioren- WM reisen.» Aber zuerst will Amy Baserga die Qualifikation für den Weltcup schaffen. Gibt es da konkrete Vorgaben? «Ich weiss gar nicht so genau», sagt sie nachdenklich. «Ich denke, ich muss einfach unter die besten fünf Biathletinnen der Schweiz kommen.» Das ist aber noch einen Moment entfernt. «Die Trainer werden entscheiden, was richtig ist, was am meisten Sinn macht», vertraut sie.

Würde denn ein Einsatz bei Olympia bereits Sinn machen? «Dieses Jahr ist dazu da, Erfahrungen zu sammeln. Wenn ich in Peking starten könnte, wäre das sicher ‹nice to have›, denn diese gemachten Erfahrungen wären unbezahlbar für die WM 2025 oder Olympia 2026.»

 

 

Neues Gewehr in Planung

Die Einsiedlerin ist sich bewusst, dass, um bei den «Grossen» Fuss zu fassen, einiges nötig ist. «Mein Augenmerk in der Vorbereitung hat wegen der geschilderten Umstände auf der Physis gelegen, da konnte ich immer trainieren. Die Balance und andere kleine Sachen, die man sonst nicht so trainieren würde.» Dann beginnen ihre Augen zu leuchten. «Ich baue mir gerade ein neues Gewehr.» In Oberhof macht ihr ein Büchsenmacher ein neues Arbeitsgerät. «Es ist genau gleich wie das, welches ich jetzt schon habe. Einfach leichter und beim Schaft angepasster.» Keine grosse Änderung also, aber ein neues Gewehr gibt einen neuen, psychischen Schub. Sie hat nun die Gewissheit, dass sie ein zweites Gewehr zur Verfügung hat, sollte etwas passieren. Während zehn Tagen wird in Oberhof trainiert und das neue Gewehr laufend an die Athletin angepasst.

Gross an die neue Saison will Baserga anfangs September noch nicht denken, auch wenn die Wettkämpfe schon bald vor der Türe stehen. «Nun ist das Ziel, dass ich im Winter ohne Knieprobleme alles machen kann», gibt Baserga die Marschrichtung vor.

Bald folgt Teil 2: Aktuelles und Ausblick

Franz Feldmann, Redaktion March24 & Höfe24
 

Amy News: 11.11.2021

Auf Seite 24 in der neusten Version von Schwyz Tourismus könnt Ihr einen Bericht über Amy lesen.

 


Amy News: 18.10.2021

Zur Zeit trainiert Amy auf dem Dachsteinergletscher und stand heute das 1. Mal in dieser Saison auf den Skiers